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Wahre Worte:

die naiven, die denken, dass ein like oder fav die welt verändern könnte, dass es in den kommenden wochen und monaten reichen würde, die eigene meinung zu twittern. als ob twitter der ort für eine politische oder gesellschaftliche auseinandersetzung wäre. der feind sind die faulen, deren politisches handeln nicht über das anklicken einer online-petition hinausgeht, die lieber bloggen als gegen pegida auf die straße zu gehen. der feind sind die dummen, die nicht mehr selber denken, die keine zeitung mehr lesen, die keine nachrichten mehr schauen, die politisch und gesellschaftlich uninteressierten, die sich und der welt keine fragen mehr stellen. der feind sind die nichtwähler, die nichtdenker, die nicht-aufsteher, die inaktivisten. der feind ist die herde.

Windows 10 als kostenloses Update

Florian Schimanke:

Und noch einen Ansatz borgt man sich aus Cupertino. So wird Microsoft Windows 10 erstmals als kostenloses Update anbieten. Und zwar für alle Besitzer von Windows 8.1 und Windows 7.

Besser gut kopiert als selbst, aber dafür schlecht gemacht.

Angesichts der Update-Müdigkeit der PC-Nutzer, die sich vergangenes Jahr vor allem eindrucksvoll daran zeigte, wie viele noch Windows XP im Einsatz haben, ist dieser Schritt alternativlos. Microsoft ist es mit Windows 8 nicht gelungen, die Nutzer von seinen neuen Windows-Versionen zu überzeugen. Gleichzeitig gibt es aber einen unglaublichen Run auf die kostenlosen Testversionen – es besteht also Grund zur Hoffnung, dass das kostenlose Angebot dazu beiträgt, dass wieder mehr Nutzer ihren Rechner auf den neuesten Stand bringen.

Netatmo Wetterstation – Besser als der Blick aus dem Fenster

Eine Wetterstation fürs Smartphone – das klingt zunächst wie ein Widerspruch, denn eigentlich kann ja jedes Smartphone das aktuelle Wetter anzeigen. Apple, Google und Microsoft haben entsprechend vorgesorgt. Und in den verschiedenen App Stores tummeln sich Dutzende, ja hunderte von kostenlosen und kostenpflichtigen Alternativen. Warum also für eine dreistellige Summe selbst investieren?

Die Basis der Netatmo Wetterstation

Die Basis

Doch aufmerksame Beobachter des Wetters wissen die Antwort: Kein Wetterbericht ist präzise wie der Blick aus dem eigenen Fenster. Und mit der Netatmo Wetterstation wird dieser Blick noch besser und präziser. Ich habe die Station zwei Wochen lang für wasgehtApp.com unter die Lupe genommen.

Das Basisset besteht aus zwei unterschiedlich großen Aluminiumzylindern und einem Stromkabel. Der größere Zylinder, die Basisstation, wird im Haus platziert und mit dem Stromnetz verbunden. Der kleinere Zylinder wird außen aufgestellt. Er ist per Funk mit der Basis in Kontakt und wird von zwei AAA-Batterien betrieben, die wettersicher im Inneren mit Schrauben versiegelt werden. Sie sollen bis zu einem Jahr ausdauern. Mit einem mitgelieferten Band kann der Sender beispielsweise auch an einen Pfahl per Klettverschluss befestigt oder per Schraube angedübelt werden. Entscheidend ist, dass dieser Sender trocken und im Schatten aufgestellt wird. Ein geeigneter Standort sollte idealerweise vor dem Kauf ausgesucht werden. Die Reichweite beträgt laut Hersteller 100 Meter. In unserem Test zeigte sich, dass Häuserwände die Reichweite verringern können.

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Nokia Lumia 830: Knallig bunt und doch konservativ

Knallig bunt und doch konservativ: Das ist zweifelsfrei ein Widerspruch. Aber Microsoft liebt offenbar Widersprüche. Beim Betriebssystem Windows 8 geben sich Touch-Oberfläche und Mauszeiger-Desktop die Klinke in die Hand. Und auch beim Smartphone treffen zwei Welten aufeinander: Das Nokia Lumia 830 im Test.

Nokia Lumia 830 im Test

Nokia Lumia 830 im Test

Dem Aussehen von Mobiltelefonen hat es genützt, dass viele Smartphonehersteller Akkus und Speicher fest verbauen. Der Preis für die Schönheit ist jedoch eine begrenzte Lebenszeit. Wird der Speicher knapp, leidet die Freude. Macht gar der Akku schlapp, ist das Gerät oft ein Fall für den Elektroschrott oder Bastler. Austauschen oder Erweitern? Oft nicht möglich.

Das Lumia 830, das noch unter dem Namen Nokia verkauft wird (in Zukunft Microsoft) erfreute im Test mit Erinnerungen an alte Zeiten, weil Akku und Speicherkarte noch austauschbar sind. Für den Verschluss sorgt eine fragil wirkende, aber angebracht doch überaus stabile Plastikabdeckung auf der Rückseite. Und dass die nicht nur zweckmäßig ist, sondern auch zur Schönheit beitragen kann, unterstreicht Nokia mit der Farbauswahl. In unserem Falle war die Klappe nämlich quietschbunt in der Farbe orange. Wer damit auffallen will, hat leichtes Spiel.

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In den USA wird den Podcasts derzeit gerade wieder eine große Zukunft vorausgesagt. Ich persönlich bin – bei aller Sympathie für Podcasts – eher skeptisch, da die Masse der Menschen in der Vergangenheit auch für Talk-Radio-Formate keine große Begeisterung entwickelt hat. In den USA mag das etwas anders sein, aber in Deutschland bleiben Podcasts wohl (leider) eine Nische – aber eine überaus liebenswerte Nische.

Mein geschätzter Kollege Marcus Schuler, der für den Bayerischen Rundfunk derzeit im Silicon Valley für den Valley Report schreibt, gibt in einem lesenswerten Blog-Beitrag Einblicke in sein Equipment. Aus dem Text, der sich vor allem an Broadcaster für TV und Radio richtet, können auch Profi-Podcaster einige wertvolle Tipps für sich herausziehen.

Marcus ist berufsbedingt Perfektionist, was die Ausstattung angeht. Gute Podcast-Qualität lässt sich meiner Meinung nach auch mit günstigeren Mikros (z.B. Samsung C03U) und vernünftigen Produktionsbedingungen erreichen. Würden dies mehr Podcaster beherzigen, wäre vielen Hörern schon geholfen. Aber ich bin immer wieder begeistert darüber, wie professionell selbst im privaten Bereich heute mit vertretbarem Geldeinsatz gearbeitet werden kann.

Schöner Einfall: iFixit – die Firma, die neue Geräte immer zerlegt, um ihr Werkzeug zu bewerben – hat Innenansichten des iPads als kostenloses Wallpaper veröffentlicht.

Kurze Durchsage der Deutschen Bahn: Ab 2016 soll es im ICE kostenloses WLAN dazugeben.

Das wäre doch mal ein Schritt in die richtige Richtung im WLAN-Entwicklungsland Deutschland.

Firefox für iPhone und iPad geplant

Nach Google Chrome plant jetzt wohl auch die Mozilla-Stiftung eine iOS-Version ihres Browsers Firefox. Es ist also wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis wir auch den Internet Explorer auf der Plattform begrüßen dürfen.

Flo’s Weblog:

Auf einem internen Mozilla Event gab Firefox-Manager Jonathan Nightingale bekannt, dass Firefox nun wohl doch seinen Weg auf das iPhone und iPad finden wird. Man müsse dorthin gehen, wo auch die Nutzer sind – und das sei eben immer mehr auch auf Apples mobilen Geräten.

Bei so einer albernen Begründung für das lange Zögern kann man eigentlich nur sagen: Guten Morgen!

Ein etwas triftigerer Einwand wären zum Beispiel die technischen Einschränkungen auf der iOS-Plattform gewesen. Wir erinnern uns, dass Google Chrome am Anfang auch damit zu kämpfen hatte, dass Apple sich selbst einige technische Privilegien eingeräumt hat. Die Extensions in iOS 8 eröffnen auch für die Browser-Entwickler ganz neue Möglichkeiten.

Mir persönlich stellt sich allerdings die Frage, ob alternative Browser unter iOS überhaupt eine große Zukunft haben. Ich persönlich habe Google Chrome zwar installiert, bislang aber keinen Mehrwert entdecken können, der mich von dem naturgemäß besser integrierten Safari-Browser weggelockt hat. Der einzige Vorteil liegt meines Erachtens darin, etwaige Lesezeichen und Einstellungen des Desktop-Browsers auf dem iPhone oder iPad nutzen zu können. Wenn ich allerdings die vielen Homescreens betrachte, die Nutzer dieser Tage im Netz posten, entdecke ich dort selten Google Chrome. Zufall?

Gute Nachrichten für alle, die fürchteten, dass das Internet die Sprachkultur ruiniert.

Onlinekosten.de:

Sprachpuristen kommt da das Grausen. Auch manche Eltern befürchten, dass Chatten, Bloggen und Twittern die Sprache ihrer Kinder verhunzt. Doch Experten geben Entwarnung: Die digitale Kommunikation kann die Sprachgewandtheit sogar fördern.

Ob das Kommunikationsverhalten Schaden genommen hat, ist freilich ein ganz anderes Thema.

Es ist nicht das Internet. Es sind die Menschen.

Julia im Gespräch mit dem BR-Reporter

Julia im Gespräch mit dem BR-Reporter

Hater. Das klingt ein wenig wie Hatschi, und es hat tatsächlich eines gemeinsam: Beides deutet auf einen Zustand von Krankheit hin.

Wie sehr hasserfüllte Personen über das Internet andere Menschen unter Druck setzen können, ist Medienberichten zu entnehmen. Es haben sich schon einige junge Menschen das Leben genommen, weil sie in das Visier von Hatern gerieten. Und wie viele unter dem täglichen Hass leiden, ohne dass ihr Fall aktenkundig wird, lässt sich schwer ermessen. Aus Schulkreisen weiß ich, dass Cybermobbing längst in jeder Schule ein Thema ist. Und es sind keine Einzelfälle. Mehr lesen »