Google vs. SEO

Webseitenbetreiber sollten sich grundsätzlich darauf konzentrieren, das bestmögliche Nutzererlebnis zu bieten und weniger eine Seite auf bestimmte Suchalgorithmen hin optimieren. Google stellt für dieses Jahr über 500 Verbesserungen und Änderungen der Suche in Aussicht.

Die so genannte „Search Engine Optimization“ (SEO) ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist es verständlich, dass sich Webseitenbetreiber schon ein paar Gedanken darüber machen sollten, dass ihre Inhalte auch über Suchmaschinen auffindbar sind.

Auf der anderen Seite ist Auffindbarkeit mittlerweile zunehmend ein Wirtschaftszweig, der mit viel Kapital und Personaleinsatz unterbuttert, was sich Nutzer eigentlich wünschen: Gute Inhalte. Irgendwann, das ist die Crux mit dieser Optimierungsgeschichte, geht es nur noch um die Schlagworte, nicht mehr darum, die bessere Geschichte zu haben.

Im Grunde ist es wie mit dem Quotenwahn im Fernsehen: Was nicht leicht Quote verspricht, wird gerne an den Rand geschoben. Genauso verhält es sich ja mitunter mit guten Inhalten in den Suchergebnissen.

Umso erfreulicher, dass Google in seinem Maßnahmenpaket 2012 offenbar auch dieses Thema aufzugreifen gedenkt.

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