Haben Apps noch Zukunft?

Apple feiert 25 Milliarden App-Downloads. 500.000 dieser kleinen (und größeren) Programme stehen mittlerweile im App Store zum Abruf. Geht die Kurve weiter nach oben?

Basic Thinking hat sich mit dieser Frage einmal auseinander gesetzt:

Keiner will derjenige sein, der miese Stimmung verbreitet, alles schlecht redet und das Positive übersieht: die mobile Revolution, den Startup-Boom in Berlin, ein Zeitalter, in dem sich Anbieter mit neuen Entwicklungen nur so übertrumpfen, die uns das Leben erleichtern. Juchee! Gesagt haben will ich deswegen mal nichts. Aber ein paar Fragen hätte ich.

Es steht außer Frage, dass das große Wachstum im App-Markt zum Teil einem Hype geschuldet ist. Doch selbst wenn das große App-Sterben bald einsetzen sollte: Würden die Nutzer es überhaupt merken?

Ich behaupte, dass die Mehrzahl der 500.000 Apps den meisten Nutzern vollkommen unbekannt ist. Bekannt ist, was in den Charts oder bestenfalls in den Kategorien auf den ersten 25 bis 100 Plätzen steht (je nach Interesse der Nutzer). Würden also von heute auf morgen 400.000 der 500.000 Apps verschwinden, würde es vielen vermutlich erstmal gar nicht auffallen, sofern nicht die Charts-Apps betroffen sind.

Und damit sind wir bei der darüber hinaus gehenden Frage: Für wen wäre ein (begrenztes) App-Sterben eigentlich ein Problem?

via Beginnt 2012 das große App-Sterben? | Basic Thinking.

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