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Category “Internet”

@okonow – Neues aus dem Führerstand

Ein Vogel, eine defekte Oberleitung und ein im Tunnel liegen gebliebener ICE  haben Oliver Konow zu unerwarteter Prominenz verholfen. Es fing alles damit an:

Was folgte, war Kundenkommunikation im besten Sinne. Besitzer eines Smartphones, die des Twitterns mächtig sind, konnten mit ihrem Lokführer kommunizieren, während sich die Bahn stundenlang mühte, die Fahrgäste aus der misslichen Lage zu befreien.

Doch damit nicht genug, plauderte der Vieltwitterer Konow (über 22.000 Tweets) auch noch ein wenig aus dem Nähkästchen, ließ kein gutes Haar an der Technologie, so etwa:

Die spannende Frage ist, wie das wohl sein Arbeitgeber, die Deutsche Bahn, findet, dass ein Lokführer ihres Schnellzug-Flaggschiffs so über die eigenen Züge redet. Die Konzernkommunikation der Bahn sieht nämlich eigentlich anders aus. Wer als Journalist an Mitarbeiter herantritt, wird meist an die Pressestelle verwiesen. Dort gibt es professionelle Auskünfte. Offene Worte, wie sie Konow gebraucht, sind selten bis gar nicht zu hören.

Offenbar fand das die Bahn deshalb auch nicht so gut, denn die Nachfragen der Presse,  die eine Heldensaga witterte, wollte Konow am Tag danach dann doch nicht mehr beantworten.

Es ist zumindest bemerkenswert, welche Blüten die Möglichkeiten sozialer Netzwerke treiben. Der Autor der Tweets macht sich zumindest keine Illusionen über die Dauer seiner Twitter-Prominenz:

Wer mehr über die Tweets aus dem Führerstand des ICE lesen möchte, findet bei der Rhein-Zeitung eine Zusammenstellung.

Google Reader: Ende mit Schrecken

Google macht seinen Reader-Dienst im Sommer dicht. Alles kein Problem, trompetet die Fachpresse. Doch auch wenn es längst schönere Programme für RSS-Feeds gibt, bleibt doch eine Lücke: Kaum eine Lösung ist cloud-fähig. Und für die wenigen, die es sind, gibt es keine Apps.

Das größte Missverständnis in der ganzen Debatte um den Google Reader ist die Reduzierung des Dienstes auf ein Programm zum Lesen von News-Feeds. In Wirklichkeit nutzt wahrscheinlich nur ein Bruchteil der Nutzer das in die Jahre gekommene Webinterface des Google Reader. In Wirklichkeit war Google mit seinem Reader nämlich den Clouds dieser Welt einen Schritt voraus: Es war eine Plattform, um seine RSS-Feeds auf verschiedenen Geräten synchron zu halten. Genau deshalb war es bei so vielen Apps eine Voraussetzung für den Betrieb. Der Reader war Gold wert.

Genau das fehlt ab Sommer. Und eine griffige Alternative ist nicht in Sicht. Wer für 30 US-Dollar Fever auf seinem eigenen Webserver installiert, erhält bestenfalls einen Abklatsch des Google Reader. Das Feature, heiße Themen besonders hervorzuheben, ist zwar nett. Für den täglichen Nachrichtenkonsum ist es jedoch belanglos. Aggregatoren wie Techmeme und Filtr können das längst viel besser. Sie sind aber kein Ersatz für RSS-Reader, die ja individuelle Vorlieben ermöglichen.

Die Sorge von Kai Biermann auf Zeit Online, dass das offene Internet nun am Ende ist, bleibt natürlich auch bei genauerer Betrachtung Unfug. Zum einen war und ist Google niemals ein Synonym für Offenheit gewesen. Ansonsten würden wohl kaum hochwertige Blogs in der Google-Suche unter den Tisch fallen, während eine ganze Branche von SEO-Schreihälsen sich Top-Rankings herbeimanipuliert.

Auch ist der RSS-Standard als solches nicht gefährdet. Soziale Netzwerke sind nicht ansatzweise eine Alternative, zumal Facebook ja auch meint, seine Nutzer in punkto Relevanz in der Chronik bevormunden zu müssen, was dazu führt, dass Facebook vollkommen ungeeignet ist, einen umfassenden Nachrichtenüberblick zu gewinnen.

Nein, das Problem ist stattdessen, dass eine riesige Lücke entsteht.

Es braucht dringend eine neue Plattform, die mittels API offen für möglichst viele Apps und Webdienste ist.

Google nimmt die einzig belastbare RSS-Cloud vom Netz – das ist das Problem. Und eine gute Lösung ist nicht in Sicht. Die Zeit wird knapp.

Neue Folge des wasgehtApp podcasts – Julia goes USA

wasgehtapp-podcastDie zweite Folge des wasgehtApp podcasts ist ab sofort abrufbar. Julia berichtet darin über ihre USA-Reise, die sie im Februar/März 2013 unternommen hat. Gemeinsam sprechen wir über amüsante, angenehme, aber auch bedenkenswerte Eigenheiten Amerikas.

Nach der Premierensendung im Februar melden wir uns jetzt im März zurück und entkräften etwaige Zweifel, dass der wasgehtApp podcast eine Eintagsfliege ist.

Stattdessen haben wir uns nämlich eine Menge vorgenommen. In kommenden Sendungen wollen wir zum Beispiel mit interessanten Gästen sprechen. Wir haben auch schon allerlei Themenideen entwickelt – es gibt also viele Gründe zur Vorfreude.

Aktuell beschäftigen wir uns mit den USA.

Dazu aus dem Inhalt:

Thema Nummer 2: ”Do they have free Wi-Fi?” – Julia goes USA

Die USA sind für viele das Land der Träume – und doch löst einiges bei Europäern Kopfschütteln auf und will so gar nicht zur Traumwelt passen. Julia war dieses Jahr für vier Wochen in den Staaten. Sie hat große Städte an der Ost- und der Westküste besucht, mit vielen Menschen gesprochen und viele interessante Eindrücke gesammelt, die sie in dieser Folge im Gespräch mit Malte (3 USA-Reisen) erörtert.

Der Bogen der Themen reicht von der Wi-Fi-Situation, die wesentlich besser als in Deutschland ist, über die Werbekultur in Bussen, die Qualität des Festnetzes und öffentliche Verkehrsmittel vs. Autos. Wir sprechen außerdem über die Rolle der Medien in den USA, das Fernsehen, Ernährung, Arztbesuche und Wegwerfkultur.

Wenn Euch der Podcast gefällt, teilt es gerne der restlichen Welt mit. Natürlich freuen wir auch über Feedback!

Hier geht’s direkt zum Podcast: podcast.wasgehtApp.com
Außerdem gibt es die Folgen auch bei iTunes.

Wer den Podcast-Feed direkt laden möchte, findet ihn unter http://podcast.wasgehtapp.com/feed/podcast/

Eine Minute im Internet (Infografik)

Eine Minute im Internet (Infografik)

 

Der Internetversender Zalando zeigt im Fernsehen aktuell einen amüsanten Werbespot, bei dem ein Mann in seinem Garten mit seiner Schaufel die DSL-Leitung trifft und prompt sprudeln allerlei Waren aus der Erde – selbstverständlich alles Zalando-Produkte.

Im echten Leben sprudelt wohl nichts aus der Erde. Gleichwohl gibt es diese Warenströme, die jede Minute des Tages im Netz kursieren. Die obige Infografik zeigt auf, was in einer Internet-Minute passiert.

Quelle: Intel.com

Google Glass – das nächste Gadget, das die Welt verändert?

Technologien, die das Potenzial haben, die Welt zu verändern, kündigen sich meist mit einem Bauchgefühl an. Was mögen jene gefühlt haben, die damals die erste Satellitenübertragung oder die erste Farbfernsehübertragung live erlebten? Und wer damals die ersten D-Netz-Handys und das erste iPhone in den Händen hielt, wird zwar kaum gewusst haben, was da für eine Welle auf die Welt kommt, wohl aber, dass diese Geräte ein neues Lebensgefühl erzeugen.

Doch was kommt als nächstes?

Ein potenzieller Kandidat für “The Next Big Thing” kommt aus dem Hause Google und nennt sich Glass. Es handelt sich um eine Brille, die mit einem kleinen Gerät versehen ist, das virtuelle Anzeigen direkt in das Auge des Betrachters projizieren kann. Gesteuert wird die Technik mittels Sprache.

Es geht also weniger um eine Revolution der Dienste, als vielmehr um die Art, wie wir sie nutzen. Nun mag man Siri nicht für den großen Durchbruch halten. Es gibt aber nicht wenige Nutzer, die mit der Spracherkennung durchaus ihre To-Do-Listen und Kalender pflegen, mitunter auch mal einen Anruf starten oder eine SMS versenden.

Mit Google Glass könnte nun auch eine Technologie hinzukommen, die das leidige Problem des Abgelenktseins durch ein Gerät aus der Welt schafft. Ein Gerät, das Debatten über die optimale Bildschirmgröße überflüssig macht.

Joshua Topolsky, Chefredakteur von “The Verge”, hat derzeit Gelegenheit, Google Glass einem Langzeittest zu unterziehen. Sein erster Bericht zeigt das Zusammentreffen mit zwei Google-Verantwortlichen.

Drei Fragen an Filtr.de

 

Filtr ist ein neuer Newsaggregator

Filtr ist ein neuer Newsaggregator

Im Rahmen der neuen Reihe “Drei Fragen an” werfen wir einen Blick hinter die Kulissen interessanter Internet-Projekte. Den Auftakt macht Filtr.de, der neue Tech-News-Aggregator von Marcus Schuler, Frederic Lardinois und Jean-Claude Frick. Wir durften mit Jean-Claude über das Projekt sprechen.

Was ist Filtr.de und warum sollte ein Tech-Interessierter unbedingt mal bei Euch vorbeischauen?

Jean-Claude Frick: Filtr ist das deutschsprachige Techmeme. Es geht darum, mit der Seite im Dschungel der täglichen Tech News einen Überblick zu erhalten. Die handverlesenen Tech-Links stellen sicher, dass keine wichtige Nachricht untergeht und helfen mit ihrer Rangliste, eine Ahnung davon zu bekommen, welche Nachrichten wichtig sind und welche etwas weniger.

Durch die Subthemen sieht man auf einen Blick, was die einzelnen Tech-Seiten über ähnliche oder gleiche Themen schreiben.

Pendants zu Größen wie TechCrunch oder The Verge gibt es im deutschsprachigen Raum gar nicht, weil die Musik bei den Technews hauptsächlich in Übersee gespielt wird und die einfach auch viel schneller sind, da sie News nicht erst übersetzt müssen – warum habt Ihr Euch bei Filtr trotzdem für einen deutschsprachigen News-Aggregator entschieden?

Jean-Claude: Die großen deutschen Tech-Seiten wie zum Beispiel Mobilegeeks.de und Stadt-Bremerhaven.de kommen pro Monat auf über 2 Millionen Unique Visitors. Es gibt also klar ein Bedürfnis, auf Deutsch über Tech Themen informiert zu werden. Auch  wenn die Ami Blogs oft (aber nicht immer) schneller sind, hat sich die deutschsprachige Tech-Blogger Szene eine große Fangemeinde erarbeitet.

Auch in den “großen” Medien wie Spiegel.de etc. finden Tech Themen immer öfter statt. Das Angebot ist inzwischen also sehr groß. Hier kann eine Seite wie Filtr.de den nötigen Durch- und Überblick verschaffen.

Bei Euch arbeitet kein Automat, sondern die News sind handverlesen. Wie groß ist der Aufwand und – ohne das Geheimrezept zu verraten – wie sieht Euer Workflow aus, um News ins System zu stellen?

Jean-Claude: Der Aufwand ist relativ groß. Kommt natürlich darauf an, was gerade so an Tech News reinkommt. Andererseits arbeiten wir drei ja eh als Tech Journalisten und sind im allgemeinen sehr gut informiert. Daher entfällt die grundsätzliche Recherchearbeit, da wir das eh den ganzen Tag über schon tun, es geht also meistens “nur” noch darum die News zu erfassen und ihre Relevanz zu bewerten.

Ich habe unseren Workflow mal ein wenig beschrieben im Filtr Blog:  http://filtr.de/blog/2013/01/29/kleiner-blick-hinter-die-kulissen/

Die Kabelhelden gehen an den Start

Kabel Deutschland startet die "Kabelhelden"

Kabel Deutschland startet die “Kabelhelden”

Kabel Deutschland startet eine eigene Feedback-Community namens Die Kabelhelden. Das Beispiel von Telekom hilft macht Schule.

Alles Einzelfälle: Es ist nachvollziehbar, dass Unternehmen Probleme gerne erstmal als Einzelschicksale betrachten – führt doch das Eingestehen eines gehäuft auftretenden Problems zu einem Reputationsschaden, von dem im schlimmsten Fall auch Mitbewerber profitieren könnten, die in die Kerbe schlagen.

Doch die Zeiten, in denen es Kommunikationsstrategen tatsächlich gelang, das Bild des Einzelschicksals zu zeichnen, sind spätestens seit dem Massenerfolg von sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook passé.

Es ist auch ein Irrglaube, dass Kunden aus Scham, dass es an ihnen liegen könnte, lieber öffentlich schweigen. Was auf einer Unternehmenswebsite an Problembeschreibungen und -lösungen nicht zu lesen ist, findet sich dann halt anderswo im Netz wieder – oft mit Kommentaren und Anmerkungen versehen, die Probleme überzeichnen oder mit andere Negativerlebnissen verknüpfen.

Mittlerweile gilt deshalb: Angriff ist die beste Verteidigung. Die Telekom, die ja jahrelang durch einen Callcenter-Dickicht glänzte, in dem sich Fragesteller schon mal verlieren konnten, glänzt zumindest im Internet mittlerweile mit Telekom hilft. Fragen können dort einfach und unbürokratisch gestellt werden. Telekom-Mitarbeiter, aber auch andere Nutzer, stehen Fragestellern helfend zu Seite.

Klar, dass das nicht immer funktioniert oder zumindest nicht immer zur Zufriedenheit des Fragestellers. Doch das Prinzip der so genannten Feedback Community ist ein Erfolgsrezept – für beide Seiten: Die Fragesteller haben eine zentrale Anlaufstelle und müssen nicht erst verschiedene Foren durchprobieren, bis sie wirklich auf Experten stoßen oder eine Antwort bekommen. Die Antwort ist ja in den meisten Fällen garantiert, da die Firmen festangestellte Experten beschäftigen, die zumindest jede begründete Frage beantworten sollen.

Die Unternehmen holen sich auf der anderen Seite ein wenig die Hoheit darüber zurück, wo und wie über sie gesprochen wird. Zwar steht es keiner Firma gut zu Gesicht, Beiträge zu zensieren, sofern Nutzer nicht eklatant gegen allgemein gültige Regeln des Miteinanders verstoßen. Dadurch, dass die Firmen die Foren moderieren, können sie aber unbegründeten Anfeindungen zumindest etwas entgegen setzen. Im besten Fall glänzen sie durch Kompetenz und bei begründeten Fällen durch Einsicht.

Jetzt wagt sich also auch Kabel Deutschland mit den Kabelhelden in das Feld der Feedback Communities. Mehrere Monate wurde mit 240 Nutzern getestet, acht Experten stehen bereit und in Unterföhring bei München ist allen klar, dass es nicht nur gute Worte geben wird. Die Ausgangslage ist der der Telekom ziemlich ähnlich.

Wenn das, was in der derzeitigen Betatest-Umgebung zu lesen war, auch in der Realität gelebte Praxis bleibt, werden Kunden und Unternehmen deutlich davon profitieren.

www.diekabelhelden.de

Filtr, 10000flies & Co.: Zeitalter der Aggregatoren

Filtr ist ein neuer Newsaggregator

Filtr ist ein neuer Newsaggregator

Mal einen Tag keine Zeit gehabt, schon läuft der RSS-Reader über: Dieses Problem kennen vermutlich viele Tech-Interessierte. Aggregatoren versprechen Abhilfe. Doch fördern sie auch die Vielfalt und stoßen ihre Nutzer auf besondere Fundstücke?

Ja, auch in Deutschland hat jetzt das Zeitalter der Aggregatoren begonnen. Was TechMeme in den USA ist, wollen Filtr und 10000flies im deutschsprachigen Raum werden. Die beiden letztgenannten Seiten sind vor kurzem gestartet.

Hinter Filtr stecken Frederic Lardinois, Marcus Schuler und Jean-Claude Frick vom Geek-Week-Podcast. Die drei filtern das Newsgeschehen ohnehin ständig für ihre Sendung – da lag es vermutlich nahe, das Ganze ein Stück weit zu professionalisieren und eine Seite draus zu machen. Vor einigen Monaten hatte sich Marcus Schuler mit Techslash bereits an einen täglichen Newsletter gewagt. Das Projekt wurde jedoch wieder eingestellt. Der Aufwand war immens. Und offenbar fehlten Mitstreiter.

Filtr läuft augenscheinlich halb-automatisiert: Entwickler der Software ist laut der jüngsten Geek-Week-Ausgabe Frederic Lardinois. Zusammen bestücken die drei Herausgeber das Portal fortwährend mit News, die entsprechend einiger Kriterien wie Facebook-Likes, Tweets, etc. in ihrer Relevanz gewertet werden, wobei aber wohl auch eine Bewertung durch die Herausgeber einfließt.

Einen anderen Ansatz verfolgt 10000flies. Die Seite erzeugt täglich Charts, die nur durch die sozialen Medien gespeist werden. Folglich ist die redaktionelle Leistung geringer als bei Filtr. Zugleich hält sich die Übersicht länger, weil nur täglich neu generiert wird.

Zu den Vorteilen der beiden neuen Dienste zählt vor allem die Komprimierung des Nachrichtengeschehens. Wer mehrere RSS-Feeds liest, liest vieles doppelt und dreifach, weil die Nachrichtenportale wesentliche News alle gleichzeitig bringen. Durch die Zahl der Erwähnungen ergibt sich zugleich eine Relevanzeinschätzung, die von den Aggregatoren dabei hilft, Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden.

Doch wie es ist mit besonderen Blogs und anderen Fundstücken? Hierfür sind die Aggregatoren keine große Hilfe. Ihr Kriterium ist vor allem die Popularität. Das dokumentieren die vielen Boulevardthemen, die zum Beispiel bei 10000flies gelistet werden. Filtr ist hier etwas besser, dokumentiert die Vielfalt im wesentlichen aber auch nur in den Details, die sich in den Artikeln zu den gleichen Themen voneinander unterscheiden.

10000 Fliegen können sich nicht täuschen, das ist wahr. Aber sie fliegen halt immer zu den gleichen Dingen. Wer auch mal über den Tellerrand schauen und was Neues entdecken möchte, muss weiterhin seine RSS-Feeds im Auge behalten. Eine nette Ergänzung sind die Aggregatoren aber schon.

Überraschung, Überraschung: Kaum einer surft mit seinem Fernseher im Internet. Das hat eine Studie der NPD Group in den USA ergeben, wie die Kollegen von Golem.de berichten.

Nur jeder Zehnte nutzt demzufolge den Webbrowser im Fernseher. Beliebt sind dagegen HD-Filme übers Netz (60 Prozent) und Musikstreaming (16 Prozent) – Anwendungen, für die man ja normalerweise auch Fernsehgeräte kauft.

Doch was lernen wir daraus? Beim Fernseherkauf sollte man sich nicht durch Internet-Funktionen blenden lassen. Entscheidend ist, was man mit dem Fernseher die meiste Zeit macht: Nämlich Fernsehen.

Jahresrückblicken ist ja eigentlich selten etwas Neues bzw. Spannendes abzugewinnen. Dass jedoch der Begriff Sackgasse der meist gesuchte Begriff des Jahres 2012 bei Wikipedia ist, überrascht nicht nur die Kollegen von t3n.

Wikipedia:

Bei einer Sackgasse oder Stichstraße (selten auch Sackstraße) handelt es sich um eine für Anliegerverkehr bestimmte kurze Gasse oder Straße, die nur von einem Ende her zugänglich ist. Sie besitzen in der Regel am Ende eine Wendemöglichkeit für Fahrzeuge.

Soweit, so gut. Interessant ist am Artikel vor allem, dass es hierzulande noch Variationen des Sackgassen-Schildes gibt, die wahrscheinlich den meisten nicht bekannt sind (durchlässig für Fußgänger bzw. Radfahrer). Oder hat diese Schilder irgendjemand schon mal in freier Wildbahn gesehen? Wir freuen uns über Hinweise!