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Category “Apple”

12. September: Apple-Pressetermin zum iPhone 5

Apple hat ausgewählte Medienvertreter zu einer Pressekonferenz am 12. September eingeladen. Wahrscheinliches Thema: Das nächste iPhone, das iPhone 5.

Apples Einladung zum IPhone 5-Event.

Apples Einladung, die “The Loop” als eine der ersten Internetseiten veröffentlicht, lässt wenig Raum für Spekulationen. EIne große 5 wirft ihren Schatten voraus. Ob das nächste iPhone tatsächlich iPhone 5 oder im Stile des jüngsten iPads nur noch iPhone heißen wird, ist eine von vielen spannenden Fragen.

Interessant ist aber auch die Frage, was Apple jenseits der schon durchgesickerten Details noch an Überraschungen präsentieren wird.

Fassen wir einmal die wichtigsten Mutmaßungen zusammen:

– Das neue iPhone soll größer und dabei vor allem höher sein. Die Bildschirmdiagonale steigt dadurch an.

– Das neue iPhone soll einen neuen Dock Connector-Anschluss erhalten, der kleiner ist. Dazu passt, dass Apple dieses Jahr bereits beim MacBook Pro Retina einen neuen MagSafe-Anschluss eingeführt hat. Die Bereitschaft, mit etablierten Anschlüssen zu brechen, scheint also da zu sein.

– Es verdichten sich die Anzeichen, dass das neue iPhone  erstmals eine Nano-SIM nutzen wird, also eine noch kleinere Mobilfunkkarte als seine Vorgängermodelle.

– Einige Seiten spekulieren auch über neue Kopfhörer.

Mit Ausnahme des möglicherweise größeren Bildschirms zeichnen sich momentan noch keine Anreize ab, die Besitzer vorheriger Modelle zum Umstieg motivieren könnten. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass Apple noch einige interessante Neuerungen erfolgreich geheim halten konnte. Möglicherweise wird ja auch iOS 6 noch für manche Überraschung gut sein.
In jedem Fall wird die Vorstellung des nächsten iPhones wegweisend sein – für die Branche, aber auch für Apple.

Mit Material von The Loop.

iOS 6: YouTube adé – es lebe YouTube

Apple meint es offenbar ernst mit der Trennung von Google: Nach der Maps-Applikation wird im nächsten großen Update, iOS 6, auch die YouTube-App vom Springboard verschwinden. Aber Abhilfe ist in Sicht: Laut Apple arbeitet Google selbst an einer App, die im App Store verfügbar sein soll.

Für die Nutzer hält sich das Problem damit in Grenzen: Einige werden sich sicherlich wundern, dass die App nicht mehr an der gewohnten Stelle zu finden ist. Auf einigen Seiten wird aber zurecht bereits die Frage gestellt, wer die YouTube-App in iOS zuletzt noch häufig in Gebrauch hatte. Der mobile Abruf via Safari ist wesentlich schneller.

Manche Blogger gehen sogar soweit, die Trennung zu feiern. Denn dass Apple die Software für das Produkt eines anderen schrieb, hat sich zuletzt nicht mehr als segensreich erwiesen. Google hat für sein Android-Betriebssystem schickere Apps für Maps und YouTube bereitgestellt, als dies Apple für seine Geräte machte. Dass Google sich jetzt nicht mehr auf diesen Automatismus verlassen kann, dürfte positive Auswirkungen haben. Bei Maps ist damit zu rechnen, dass der Suchmaschinenkonzern Apple die Stirn bieten wird. Bei YouTube ist noch nicht ganz klar, ob es eine Alternative gibt. Beim Apple TV unterstützt Cupertino zum Beispiel auch die anspruchsvollere Alternative Vimeo. Es wäre denkbar, dass Apple anlässlich des neuen iPhones einen neuen Pakt schließt.

Alles in allem also viel Aufregung um nichts. Die positiven Aussichten überwiegen.

via: The Verge.

Zur Lage der (Mobil-)Nation: iOS 6, Android 4.1 Jelly Bean und Co.

Das waren bewegte Wochen: Apple hat auf seiner Weltentwicklerkonferenz WWDC iOS 6 und ein Retina-MacBook Pro vorgestellt. Google prescht auf der Google I/O mit Android 4.1 Jelly Bean und diversen anderen Neuheiten vor. Und Microsoft arbeitet an Surface, dem ersten eigenen Tablet. Ein Kommentar:

Für Luca Carracciolo von t3n ist der Fall klar: Apple fehle die Vision, schreibt er in einem Kommentar. Mit großem Interesse, aber auch Sorge beobachte er die Produktneuheiten der Wettbewerber. Apple, so sein Fazit, fehle ein Steve Jobs.

Tatsächlich ist dieser Tage eine Vergleichbarkeit zwischen den drei mächtigen IT-Konzernen Apple, Google und Microsoft gegeben. Binnen weniger Wochen hielten sie Entwicklerkonferenzen ab oder präsentierten der Weltöffentlichkeit neue Produkte. Ein Zufall ist das natürlich nicht: Die Konzerne haben erkannt, wie Apples Marketing funktioniert. Wer, wie Microsoft in der Vergangenheit, auf Messen wie der Consumer Electronics Show (CES) seine Neuheiten präsentiert, droht in der Menge der Neuigkeiten unterzugehen. Eigene Events und der passende Zeitpunkt spielen eine große Rolle. Apple und Microsoft fokussieren sich auf einzelne Produkte, Google überschwemmte die Nachrichtenseiten mit Schlagzeilen, um die Mitbewerber vergessen zu machen.

Aber haben die Wettbewerber Apples derzeit eine bessere Vorstellung, wie die Produkte von morgen aussehen?

Microsoft ist in punkto mobiles Betriebssystem sicherlich ernster zu nehmen als Android. Zum einen wird es zwischen Windows 8 und Windows Phone eine enge Verzahnung geben, was den Marktanteil durch die Dominanz im Desktop-Bereich bei den Apps trotz mancher Hindernisse deutlich nach oben befördern dürfte. Zum anderen hat Microsoft bei Windows Phone 7 von Anfang auf eine eigene Philosophie beim Design gesetzt, die sich jetzt als wirkliche Alternative zu iOS/Android auszahlen könnte.

Doch es gibt auch Hürden: Allen voran ist dies die Prozessor-Frage. Surface, das eigene Tablet Microsofts, wird es in zwei Versionen geben: Eine Version mit x86-Prozessor, eine mit ARM. Die unterschiedlichen Versionen von Windows 8 werden einen Keil in das App-Angebot, aber auch in den Hardware-Markt treiben. Das Experiment, mobile und stationäre Betriebssysteme zu vereinen, ist eigentlich angesichts solcher Vorzeichen jetzt schon gescheitert. Zum einen vermag Windows 8 als Desktop-Betriebssystem nicht zu überzeugen, weil Metro-Oberfläche und alter Desktop nebeneinander existieren, womit eben doch kein konsequenter Neuanfang gewählt wurde. Zum anderen ist es eben auch nicht gelungen, eine Brücke über die Prozessorenfrage zu schlagen und damit das selbst gesteckte Ziel zu erreichen.

Googles Vision ist dieser Tage offenbar der Konter. Das Nexus Q ist eine Antwort auf das Apple TV, das Nexus 7 soll Amazons Siegeszug mit dem Kindle Fire stoppen.  Und Android 4.1 Jelly Bean enthält zwar manch interessante Neuerung (wie iOS 6 übrigens auch), schafft aber keinen nennenswerten Vorsprung gegenüber Apple – wenn überhaupt, zieht das System wieder ein Stück weit mit iOS gleich. Ursächlich dafür war aber eher Ice Cream Sandwich (Android 4.0), das Android zu einer neuen Optik und einer viel besseren Handhabung verhalf.

Ein Problem freilich bleibt: Die Fragmentierung. Scott Forstall, Apples iOS-Chefentwickler, rechnete jüngst vor, dass die aktuelle iOS-Version 80 Prozent der Nutzer erreicht, Android 4.0 dagegen nur sieben Prozent. Mangelndes Interesse ist dafür sicher nicht die Ursache, sondern mangelnde Bereitstellung durch die Gerätehersteller. Das gleiche Problem wird auch Jelly Bean ereilen und damit hängt Googles System weiterhin in einer Spirale der Abwärtskompatibilität fest. Appentwickler können sich neue Funktionen der SDKs nicht sorgenfrei zunutze machen, weil sie fürchten müssen, große Nutzerkreise auszuschließen.

Apple hat solche Sorgen nicht: iOS 6 wird – wie gewohnt – große Teile der Nutzerschaft erreichen. Der Schwerpunkt der Weiterentwicklung beruht – unschwer zu erkennen – derzeit auf drei Säulen: iCloud, Siri und Retina. Die iCloud erweist sich immer mehr als goldene Brücke zwischen Desktop- und mobiler Welt. Fotostream, Notizen, Mail und aktuell die Synchronisation aufgerufener Seiten im Safari-Browser sind sinnvolle Anwendungen der Datenwolke, da sie dem Benutzer, der immer mehr Geräte parallel benutzt, lästiges Neueintippen oder manuelles Übertragen ersparen. Und weil die Apple-Welt so homogen ist, muss sich Apple nicht mit Problemen herumschlagen, wie sie Google und Microsoft vorfinden. Siri, die zweite Säule, wird weiter an Bedeutung gewinnen, wobei hier die Fortschritte bei Apple ziemlich langsam sind und die Konkurrenz längst aufholt. Retina schließlich ist derzeit ein Alleinstellungsmerkmal.

Zugegeben: Neue Visionen sind das nicht. Aber es ist eben auch keine Visionslosigkeit. Vielmehr sind die Entwicklungen vom übergeordneten Ziel getragen, durch ein höheres Maß an Synchronisation und Komfort die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen. In einem Markt starker Mitbewerber sind es gerade die Feinheiten, die bei der Wahl eines mobilen Betriebssystems ausschlaggebend sein können.

Dass Apple nicht an vagen Entwicklungsspielereien wie Google Glass versucht, wie Carracciolo es kritisiert, ist übrigens keine neue Entwicklung: Unter Steve Jobs war der Zwang, perfekte Produkte abzuliefern, sogar noch größer. Eine Siri-Betaversion, die schon so lange unvollkommen ist, hätte es mit ihm vermutlich nicht gegeben. Apple ist schon viel wagemutiger geworden, sich entwickelnde Produkte auf den Markt zu werfen. Rückschläge, wie bei MobileMe, nahm Jobs sehr persönlich. Google hat damit hingegen kein Probleme, wenn man mal die Liste betrachtet, welche Projekte in der Vergangenheit bereits eingestampft wurden.

Link: Apple: Es fehlt die Vision [Kommentar] » t3n News.

Der 4G-Etikettenschwindel

Apple hat in mehreren Ländern die Bezeichnung 4G durch Cellular ersetzt. Vor allem in Australien liefen Verbraucherschützer Sturm, weil das neue iPad dort – wie in Deutschland – gar nicht die dortigen LTE-Frequenzen beherrscht. Jetzt regt sich Kritik an den Verbraucherschützern, die Apple zu diesem Schritt veranlassten.

Florian Schimanke fasst sich an den Kopf. Zwar halte er Verbraucherschutz für sinnvoll und wichtig, schrieb er am Sonntag in seinem Blog, doch die Diskussion darum, ob Apple fälschlich die Bezeichnung 4G beim neuen iPad verwendet, hält er für vollkommen überzogen. Die Verbraucher sollten sich schließlich vor dem Kauf mit dem Gerät auseinander setzen.

Nun ist es in der Tat so eine Frage, warum ausgerechnet Apple all die 4G-Kritik auf sich zieht, wo doch in den USA alle – Netzbetreiber wie Handyhersteller – Etikettenschwindel mit der so genannten vierten Mobilfunkgeneration treiben. AT&T verkauft etwa HSPA als 4G, obwohl es nur eine andere Spielart von 3G ist, also von UMTS. Mit 4G ist gemeinhin LTE (Long Term Evolution) gemeint, wenngleich auch LTE nicht gleich LTE ist und die Landschaft der Standards und Bezeichnungen immer undurchschaubarer wird. Es wird eigentlich höchste Zeit, dass endlich mal wie beim DSL-Anschluss Mbit-Zahlen ins Spiel kommen – der Unterschied ist nur, dass beim Mobilfunk auch Latenzzeiten eine große Rolle spielen. Auf jeden Fall hat der normale Mobilfunkkunde längst aufgehört, zu verstehen, was mit den Kürzeln gemeint ist.

Beim neuen iPad geht es gar nicht darum, dass 4G in einem falschen Zusammenhang verwendet wird, sondern darum, dass Apple das iPad auch in Ländern als 4G-fähig anpreist, in denen die LTE-Netze auf anderen Frequenzen funken (so wie in Deutschland).

Dass Apple den Zorn der Verbraucherschützer stellvertretend für eine ganze Branche auf sich zieht, hat zum einen damit zu tun, dass Apple immer bedeutender in der IT-Welt wird. Zum anderen agiert der Konzern aus Cupertino international – und in anderen Ländern werden PR-Versprechen mitunter enger gesehen als in den USA.

Warum aber ärgerlich darüber sein, dass Apple 4G nicht mehr verwendet (in Deutschland ist es übrigens bei 4G geblieben)? Laut Florian Schimanke soll 4G außerhalb der USA kaum bekannt sein – das mag, was die Mehrheit der Bevölkerung angeht, zutreffen. Doch gerade für den Teil der Technikinteressierten, denen 4G ein Begriff ist, ist es ärgerlich, wenn er in einem verwirrenden Zusammenhang verwendet wird.

Es kann und sollte nicht im Interesse der Verbraucher liegen, dass es erst Recherchen bedarf, um herauszufinden, ob Features auch hierzulande funktionieren.

“iPad Cellular” – Apple benennt neues iPad um – Flo’s Weblog | Apple News and more….

Getestet: Das neue iPad

Im Grunde sollte zum neuen iPad (umgangssprachlich auch iPad 3 genannt) eigentlich alles gesagt sein. Man möchte fast schon sagen: Es wurde längst zuviel gesagt. Denn auf einer Skala zwischen Euphorie und Schwarzmalerei war nahezu alles vertreten. Dementsprechend war auch viel Unsinn zu lesen, so zum Beispiel über die angeblich starke Erwärmung, das gestiegene Gewicht, etc. Vielleicht handelt es sich dabei um eine typische Anti-Reaktion einiger Kunden, die sich über allzu euphorische Berichte jener Medien ärgerten, die schon nach der Keynote ein Gerät in Augenschein nehmen durften und bei deren Urteil der Stolz über den frühen Zugriff auf das Gerät manchmal das Ergebnis zu beeinflussen schien.
Wenden wir aber den Blick lieber auf das Gerät selbst. Einen Monat nach Verkaufsbeginn hat sich die Aufregung gelegt und es ist ein nüchterner Blick möglich:
Die wirklich große, einzigartige Neuerung des neuen iPads ist das Display. Nach zwei Wochen mit dem neuen iPad ist der Wechsel zum Vorgängermodell so, als setze man eine dringend benötigte Brille ab. Die Buchstaben auf dem iPad 2 erscheinen plötzlich unscharf, an jeder Buchstabenkante wittert man Pixel, Bilder wirken dunkler und die Farben flauer.
Bedenkt man, dass einem der iPad 2-Bildschirm vor Beginn des Tests eigentlich als sehr gut in Erinnerung geblieben war, besagt das schon eine ganze Menge über das Retina-Display des neuen iPads von Apple. Die Auflösung von 2048 mal 1536 Pixeln ist dabei für sich genommen gar nicht das Kunststück. Das Bemerkenswerte an dem Bildschirm ist, dass diese gewaltige Auflösung mitsamt 44 Prozent mehr Farbsättigung in die gleiche 9,7-Zoll-Bauform verpackt wurde. Der Bildschirm ist so scharf, dass Fotos wie in dieser Zeitung die Schärfe gar nicht wiedergeben können

Pixel sind bei solch einer Auflösung tatsächlich nicht mehr sichtbar. Text sieht aus, als handele sich um eine bedruckte Folie, die auf den Bildschirm gelegt wurde. Der Benutzer erlebt die Bildschirminhalte, gleich ob E-Mail, Internetseite, Film oder Fotos, in einer ganz neuen Qualität. Einmal auf den Geschmack gekommen, möchte man dies anschließend ungern missen.

[pullquote align="left"]Das neue iPad ist für Erstkäufer noch attraktiver als seine beiden Vorgänger[/pullquote] Das neue iPad ist damit für Erstkäufer noch attraktiver als seine beiden Vorgänger. Wenn es darum geht, Besitzer des Vorgängermodells iPad 2 anzusprechen, hat es Apple schon schwerer, diese vom Umstieg zu überzeugen. Von außen ist der Generationswechsel dem Gerät nämlich bis auf den Bildschirm kaum anzusehen: Höhe und Breite sowie Bauform sind – erfreulicherweise – gleich geblieben. Das neue iPad bringt obendrein rund 50 Gramm mehr auf die Waage und ist 0,6 Millimeter dicker. Die Zahlen sollten allerdings nicht über die tatsächlich wahrnehmbare Veränderung hinwegtäuschen – diese ist nämlich sehr gering. Das Gerät passt problemlos in das iPad 2 Dock und im Gewichtsvergleich beider Geräte ist es schwer zu sagen, welches Gerät das neue und welche das alte ist.

Wirft man einen Blick auf die weiteren Funktionen des Gerätes, gibt es allerhand Verbesserungen, die den einen mehr, den anderen weniger begeistern werden. Die Unterstützung des neuen Mobilfunkstandards Long Term Evolution (LTE) bleibt vorerst Amerikanern und einigen wenigen anderen Ländern vorbehalten. In Deutschland gibt es immerhin eine Steigerung durch Unterstützung von HSPA+, die sich durch höhere Datenraten und Latenzzeiten ebenfalls positiv bemerkbar macht.

Auf der Rückseite verrichtet nun die gleiche Fünf-Megapixel-Kamera mit 1080p-Videofunktion den Dienst, die auch im iPhone 4S zum Einsatz kommt. Doch Hand aufs Herz: Wer fotografiert ernsthaft im großen Stil mit einem 9,7 Zoll großen Tablet? DIe Facetime-Kamera auf der Vorderseite hat dafür leider keine Verbesserung erfahren, obwohl gerade das Aufschließen mit der HD-Kamera des iMacs reizvoll gewesen wäre. Leider steht Facetime aber offenbar nicht mehr so im Fokus von Apple – vielleicht, weil damit nur Besitzer von Apple-Geräten untereinander kommunizieren können. Eine bessere Hardware hätte vermutlich eher Mitbewerber wie Skype begünstigt.

[pullquote align="right"]Es wurde viel Unsinn über das neue iPad behauptet: Es gibt weder Hitzewallungen noch fällt das neue Gerät merklich ins Gewicht[/pullquote] Ausgesprochen praktisch ist die Integration einer abgespeckten Variante der Spracherkennung Siri. Weil Apple offenbar im Gegensatz zum iPhone weniger Bedarf dafür sieht, mit dem Tablet verbal zu kommunizieren, beschränkt sich diese Funktion auf das Diktieren. Doch hier spielt Siri seine Stärke sehr schön aus. Die Erkennung ist überaus akkurat und erspart einem das Eintippen, das entweder über den Touchscreen oder eine optional erhältliche Hardwaretastatur möglich ist. Allerdings ist Siri eine EingabevVariante, die wohl eher in Situationen zum Tragen kommt, in denen der Nutzer alleine mit dem Gerät in einem Raum sitzt.

Braucht man ein iPad? Diese Frage muss jeder Interessierte weiterhin für sich beantworten, wenngleich die Argumente angesichts der vielen Verwendungszwecke (E-Mails lesen, Internetsurfen, Musik hören, Videos anschauen, Zeitungen und Bücher lesen, Fotos bearbeiten, Videos schneiden, Texte schreiben, Diagramme erstellen und so weiter) immer mehr zunehmen.

Wer ein gutes Tablet sucht, wird derzeit auf jeden Fall kein besseres Gerät finden. Aufgrund der gestiegenen Dateigrößen der Apps empfiehlt sich die 32-Gigabyte-Variante. Wer ein iPhone besitzt, muss nicht unbedingt die 4G-Variante kaufen, weil möglicherweise auch eine Verbindung über Tethering möglich ist.

Im nachfolgenden Video stelle ich das Gerät aus meiner Sicht noch einmal kurz vor:

Tech Tops: Mehr Sicherheit im App Store, mehr HD-Sender, mehr Retinadisplays, mehr Transparenz bei Apple

Apple erhöht die Sicherheitsvorkehrungen im App Store, in Deutschland gibt es bald neue öffentlich-rechtliche HD-Sender, Intel erwartet 2013 die ersten Retina-Displays bei Notebooks und wir werfen noch einen Blick in die iPad-Fabrik von Foxconn – alle wichtigen News haben wir in unserer neuen Rubrik Tech Tops zusammen gefasst, den Top-Nachrichten aus der Tech-Welt.

Apple stellt Sicherheitsfragen

Sicherheitsoffensive im App Store von Apple: Sicherheitsfragen sollen helfen, die Identität von Nutzern zu verifizieren. Ferner wird eine Backup-E-Mail-Adresse abgefragt. TheNextWeb kritisiert, dass die Nutzer von den Abfragen ziemlich überrumpelt werden. Gleichwohl seien sie ein Schritt in die richtige Richtung.

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Neue HD-Sender von ARD und ZDF

Freunde des hochauflösenden Fernsehens dürfen sich freuen: ARD und ZDF starten zehn neue Kanäle, berichtet Onlinekosten.de. Es handelt sich um mehrere dritte Programme und vorhandene Spartenkanäle, die es bislang nur in SD gibt. Die schlechte Nachricht: Die neuen Sender werden vorerst wohl nur via Satellit zu empfangen sein.

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Retina-Displays fürs Notebook

Das war nur eine Frage der Zeit: Prozessorhersteller Intel erwartet für kommendes Jahr die ersten Retina-Displays bei Notebooks. Ob Apple zu den ersten gehört?

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Blick in die iPad-Fabrik

Apple macht ernst: Im Zuge der Informationsoffensive hat jetzt ein Reporter in den Fabriken von Foxconn gefilmt. Wir sehen den unverblümten Alltag in den Produktionsstätten des iPads. Aber zunehmend reift in den Techblogs die Erkenntnis: Gemessen an chinesischen Standards, geht es den Beschäftigten dort nicht schlecht.

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Apple-Kurznews: iPad-Verbindungsprobleme, Steve Jobs vs. Android & Mini-iPad

Einzelne Wifi-Modelle des neuen iPad sollen Verbindungsprobleme haben, Apple testet eine verkleinerte Version des iPads in seinen Laboren und Steve Jobs soll Android angeblich gar nicht so sehr gehasst haben. Einige Apple-News dieser Woche in der Übersicht:

  • Steve Jobs wollte Google ja bekanntlich wegen Android den Atomkrieg erklären. So war es zumindest in der Jobs-Biografie von Walter Isaacson zu lesen. Google-Chef Larry Page erklärte hingegen in dieser Woche, dass er Jobs’ Antipathie nur für Show hielt. Dies rief sogleich Isaacson auf den Plan, der erneut bekräftigte, dass Jobs’ Hass gegen das Google-Betriebssystem tatsächlich existierte. Aufmerksame Leser der Biografie wissen, dass Jobs bekanntlich so manches hasste und aus seinem Herzen keine Mördergrube machte. Andererseits war der verstorbene Apple-Chef auch ein gewiefter Marketing-Stratege. Schwer zu sagen, wer in diesem Streit recht hat.
  • Mehrere Blogger berichten, dass es offenbar mit einigen Wifi-Modellen des neuen iPads Probleme mit den Netzwerkverbindungen gibt. Die Symptome reichen von gedrosselter Geschwindigkeit bis hin zu Aussetzern. Betroffene Geräte sollen laut einer internen Anweisung ausgetauscht und zu weiteren Untersuchungen an Apple weitergeleitet werden.
  • Apple hat laut Daring Fireball-Blogger John Gruber ein verkleinertes iPad in seinen Laboren im Test. Damit bekommen alte Gerüchte um eine kleinere Version des Tablets neue Nahrung. Gleichwohl bedeutet so ein Test noch lange nicht, dass das Gerät tatsächlich in den Verkauf gelangt. Apple testet bekanntlich sehr viel, um ein optimales Nutzererlebnis sicherzustellen.

Hintergrundbilder für Retina-iPads

Das neue iPad haben viele Nutzer der ersten Stunde ausgiebig ausprobiert – jetzt geht es an die Verschönerung. Das Retina-Display mit einer Auslösung von 2048×1536 Pixeln stellt dabei besondere Anforderungen an Hintergrundbilder, schließlich sollen sie den Bildschirm hochauflösend ausfüllen.

Eine ganze Reihe kostenloser Wallpaper bietet zum Beispiel fiftyfootshadows an. Auch die Kollegen von t3n waren fleißig und haben ebenfalls eine Liste mit kostenlosen Downloads vorbereitet.

Das neue iPad und die Post-PC-Ära

Während die Fachwelt gerade eine hitzige Debatte über Hitzeprobleme beim iPad 3 führt, lenken wir das Augenmerk einmal auf die Post-PC-Ära. Apple-Chef Tim Cook hat dieses Thema bei der Präsentation des neuen iPad erneut aufgegriffen und wenn wir uns heute einmal umsehen, hat das iPad vielleicht den normalen Computer zwar nicht verdrängt, aber es hat sich definitiv seine Gebiete erobert.

Zum Thema Post-PC-Ära:

Das iPad ist in den Augen von Apple-Chef Tim Cook nicht einfach nur ein Gerät. Es ist die Speerspitze einer Bewegung: Der Mittelpunkt der Post-PC-Ära, wie er am vergangenen Mittwoch in San Francisco anhand von Verkaufszahlen noch einmal verdeutlichte.

Anfangs belächelt, stellt sich spätestens nach dem riesigen Verkaufserfolg des iPad 2 die Frage, ob Apple-Mitbegründer Steve Jobs mit seiner Vision nicht doch recht hatte, dass der stationäre Computer künftig keine große Rolle mehr spielen wird.

Zwar verkauft auch Apple weiterhin seinen iMac. Doch die besten Verkaufszahlen bescheren den Kaliforniern ihre mobilen Produkte, die MacBooks, das iPhone und natürlich das iPad – zum Nachteil der über Jahrzehnte erfolgreichen PC-Hersteller. Nach der Vorstellung des dritten iPads, das einfach wieder nur „iPad“ heißt, wird sich zeigen, ob der Motor in der Entwicklung der Post-PC-Ära künftig weiterhin die Gerätefunktionen sein werden.

via Wilhelmshavener Zeitung: Worauf es in der Post-PC-Ära ankommt.

Neues iPad 3 wird 5,3 Grad wärmer

Nach den diversen subjektiven Eindrücken von Nutzern, will die niederländische Website Tweakers.net den Temperaturunterschied zwischen iPad 2 und dem neuen iPad jetzt belegt haben. Unter der Wärmebildkamera ergab sich zwischen den Geräten eine Differenz von 5,3 Grad. Das ist nicht wenig, gleichwohl betrug die gemessene Temperatur beim neuen iPad immer noch nur 33,6 Grad, also unter Körpertemperatur.

Seitens Apple gab es indes ein Statement, demzufolge sich die etwas höheren Temperaturen im normalen Bereich befinden. Nur wer extremere Phänomene wahrnimmt, sollte sich an den Support wenden.

Im Netz tobt längst eine Debatte darüber, ob die ganze Temperaturhysterie übertrieben ist. Florian Schimanke ist der Ansicht, dass nach einem “Haar in der Suppe” gesucht wird. Dieses Phänomen ist tatsächlich nicht neu: Wie beim iPhone kursieren auch vermehrt Meldungen über Gelbstichigkeit des Displays. Antennagate und die Akku-Panik beim iPhone 4S waren auch so Themen, die stark hochkochten und von denen auf einmal nichts mehr zu hören war, wobei bei diesen beiden Dingen ja offenbar doch etwas dran war, weil Apple schließlich reagierte.

Zum Teil mag das Suchen nach einem Haar in der Suppe daher rühren, dass die Zeit zwischen Präsentation eines neues Gerätes und seiner Veröffentlichung meist einseitig positiv besetzt ist – die Nutzergemeinde also einen Nachteil förmlich herbeisehnt. Gerade die Techblogs, die in den Genuss kommen, bei der Präsentation selbst dabei zu sein, das erste Hands-On und später die ersten Testgeräte haben, können ihren Stolz über den Sonderstatus schwerlich verbergen. Sie alle müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass die jetzt diskutierten Themen in ihren Reviews keine Rolle spielten.