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iPad Air Test – Mit Leichtigkeit

Das iPad Air im Langzeittest: Wer sich einmal an das geringere Gewicht und das schmalere Design gewöhnt hat, möchte nicht zum Vorgängermodell zurückkehren. Ach ja: Schneller ist das neue Modell auch noch.

iPad Air Test

Dünner, flacher, besser: Das iPad Air

Am Anfang war das iPad. Es verhalf dem Tablet als eigene Gerätesparte buchstäblich mit Leichtigkeit zum Durchbruch. Dann kam das iPad 2, das vieles besser und das Gerät selbst leichter machte, als das erste iPad. Das dritte IPad brachte schließlich den hochauflösenden Retina-Bildschirm. Und die vierte iPad-Generation war eigentlich eine Art iPad 3S: Schneller als der Vorgänger, ansonsten aber ohne signifikante Veränderungen.

Mit dem iPad Air, der nunmehr fünften Generation des Erfolgstablets, hat Apple die Leichtigkeit neu erfunden. Das Gerät ist schmaler, dünner, schneller und vollbrignt das Kunststück, dabei weniger als alle seine Vorgänger zu wiegen. Und die Frage ist: Woher nimmt Apple den Antrieb, in so kurzen Zyklen solche enormen Fortschritte zu erzielen? Liegt es an der erstarkenden Konkurrenz?

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SIMsalabim – Wie sinnvoll sind eigentlich noch SIM-Karten?

Als Apple im Jahr 2012 angeblich überlegte, fest installierte SIM-Karten in seine Geräte einzubauen, schlugen die Wellen hoch. Netzbetreiber drohten präventiv mit einem Boykott solcher Geräte. Sie fürchten, den direkten Draht zu ihren Kunden zu verlieren. Günstiger abgegebene Geräte könnten außerdem  nicht mit einem SIM-Lock belegt werden. Den Kunden wurde deshalb schon einmal in Aussicht gestellt, dass sie dann zwar frei wählen könnten, über welchen Anbieter sie telefonieren und surfen (im Extremfall sogar von Fall zu Fall), dieser Vorteil aber dadurch aufgehoben werden würde, dass sie die Geräte zum vollen Preis kaufen müssten. Bei stolzen Preisen von 700 Euro und mehr für zeitgemäße Smartphones ist dies für viele ein Grund, lieber bei der SIM zu bleiben.

Dass die Debatte über Embedded SIMs danach einschlief, ist schade.

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Amazon Kindle Paperwhite (2013) im Test

Amazons weiterentwickelter Kindle Paperwhite zeigt, dass die Entwicklung der E-Reader weit gediehen ist. Die Technik ist so weit, dass Verbesserungen  kaum noch auffallenJetzt fehlt eigentlich nur noch die Farbe im Spiel.

Amazon Kindle Paperwhite

Amazon Kindle Paperwhite

Der Kindle Paperwhite von Amazon spielt bei den E-Book-Readern in einer vergleichbaren Liga wie das iPad von Apple bei den Tablets. Preislich gibt es günstigere Alternativen, das so genannte Eco-System (Hardware, Software, Drittinhalte) bewegt sich in einem geschlossenen Rahmen und trotzdem – oder gerade deswegen – gibt das Gerät in seinem Genre den Ton an.

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Ein neuer Touch – Das iPhone 5S im Test

Das iPhone 5S legt die Messlatte im Smartphone-Markt wieder ein Stück höher. Besonders Touch ID zieht die Blicke auf sich. Aber auch die Steigerungen bei der Geschwindigkeit sollten nicht unterschätzt werden.

iPhone 5S – Das Äußere

Das iPhone 5S im Test

Das iPhone 5S. Foto: Kirchner

Außen alles beim Alten – so war es beim iPhone 3GS und beim iPhone 4S. Beim iPhone 5S ist hingegen alles anders: Das Vorgängermodell, das sonst weiterverkauft wurde, verschwand vom Markt. An seine Stelle rückte das iPhone 5C mit der Technik des Vorgängers, aber einem bunten Plastikschalendesign. Und das 5S tritt von den Werkstoffen her in die Fußstapfen des Vorgängermodells, wurde aber farblich deutlich verändert. Unnötig zu sagen, dass damit vor allem das neue goldfarbene Modell gemeint ist. Aber es gibt auch bei den bestehenden Farben Veränderungen. Wir haben das schwarze iPhone 5S getestet.

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Internet-Meme: Katzenbilder, Kalauer und Kanzlerkandidaten

Internet-MemeFür all jene, die nicht wissen, was ein Internet-Mem ist, gibt es ein schönes Beispiel der jüngeren Vergangenheit: Überall im Internet kursierte das Foto von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, der für ein Magazin plakativ den Mittelfinger ausstreckte. Das Bild war in sozialen Netzwerken ein Renner – für Nutzer gab es kaum ein Entkommen. Solch ein viral verbreitetes Bild nennt man Mem, in der Mehrzahl Meme.

Andere Meme sind Dauerthemen in Facebook, Twitter & Co: Die allseits beliebten Katzenbilder zum Beispiel, gute und schlechte Scherzfotos. Meme können aber auch Bewegungen sein, wie etwa die Aufschrei-Kampagne bei Twitter. “Meme sind eine mächtige Kulturform im Internet”, resümieren die Autoren “Erlehmann & Plomlompom”, die unter Pseudonym das Buch Internet-Meme kurz & geek geschrieben haben, das im O’Reilly-Verlag erschienen ist.

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iOS 7 ist da – Aufbruch ins bunte Zeitalter

iOS 7 ist da. Am Mittwochabend, um kurz vor 19 Uhr deutscher Zeit, wurde die neue Version des mobilen Betriebssystems veröffentlicht. Mit iOS 7 hat Apple seinen Mobilgeräten ein radikales Neudesign verordnet.

Das neue Design ist vor allem ein Bruch mit dem, was der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs und der rausgeworfene iOS-Chefentwickler Scott Forstall mit Händen und Füßen verteidigt hatten. Apple-Chefdesigner Jony Ive, der bislang nur für das Hardwaredesign zuständig war, hat seinen Einflussbereich auf die Software erweitert und verzichtet in der neuen Version auf die Darstellung von Leder, Holz und andere Werkstoffen als Verzierung der Software. Der so genannte Skeuomorphismus hatte die Gemüter entzweit. Mit der eigenen Podcast-App, die Apple wie ein altes Abspielgerät aussehen ließ, eckte der Konzern selbst bei Befürwortern an.

Gründe zur Aktualisierung liefern auf jeden Fall die neuen Funktionen von iOS 7.

Eine deutliche Verbesserung stellt das neue Control Center dar, mit dem – wie auf Android-Geräten – mit wenigen Tastendrücken Funktionen wie WLAN, Bluetooth und der Flugmodus ein- und ausgeschaltet werden können. Die Benachrichtigungszentrale wurde neu gestaltet und liefert noch mehr Informationen. Entwickler freuen sich vor allem über das verbesserte Multitasking. Dies erlaubt Apps jetzt mehr Hintergrundprozesse, so dass zum Beispiel neue Daten geladen werden können, während der Nutzer gerade etwas anderes macht.

Eine sehr praktische Funktion zum Austausch von Daten unter iOS-Geräten stellt AirDrop. Das im Mac-Betriebssystem bereits existierende Feature erlaubt es, mit einem Tastendruck andere Geräte auszumachen und ihnen Fotos, Kontakte oder andere Daten zuzusenden. Bislang ist die Übertragung eines Fotos von iPhone zu iPhone recht mühsam.

Das Musikstreaming über iTunes Radio können europäische Nutzer leider noch nicht nutzen. Dafür kann Siri, die Sprachassistentin, jetzt weitaus mehr und existiert auch mit einer männlichen Stimme.

iPhone 5C und iPhone 5S im Test

iPhone 5S

Das neue iPhone 5S. Foto: (c) Apple

Die ersten Tests des iPhone 5S und des 5C sind online: Es ist gute Tradition, dass Apple Medien mit großer Leserzahl und ausgewählten Tech-Seiten vor dem Verkaufsstart Testgeräte zur Verfügung stellt. Am heutigen Mittwoch, zwei Tage vor dem Verkaufsstart, durften die Rezensionen veröffentlicht werden.

Matthias Kremp von Spiegel Online beschreibt in seinem Test im wesentlichen die bekannten Funktionen der neuen Geräte. Der Fingerabdrucksensor des iPhone 5S funktionierte ihm zufolge ohne Probleme. Die versprochene Leistungssteigerung durch den neuen A7-Prozessor konnte er im Test-Benchmark nachvollziehen. Im Ergebnis stellt er den beiden Modellen gute Noten aus, beurteilt sie aber als teuer.

Zugegeben, es wäre schon merkwürdig, von John Gruber (Daring Fireball) etwas anderes als ein positives Review des neuen iPhone 5S zu lesen. Die Rezension Grubers ist trotzdem lesenswert, weil er sich viel Mühe gemacht hat, die Vorteile des 64-bit-Chips, des bunten Designs des iPhone 5C und von Touch ID darzulegen, um damit auch die nahezu reflexhaften Unkenrufe einiger Blogger zu widerlegen.

Eine Übersicht mit weiteren Reviews über das iPhone 5C und das iPhone 5S ist bei Florian Schimanke zu finden.

iPhone 5C vs. iPhone 5S – Weniger ist mehr?

Es gibt diese These, die Instapaper-Erfinder Marco Arment aufgestellt hat, und die in anderen Blogs auch schon zu lesen war: Das iPhone 5C sei das neue Mainstream-iPhone. Das neue Spitzenmodell, das iPhone 5S, sei hingegen nicht darauf ausgelegt, das bestverkaufte Modell zu werden.

Ich halte diese Einschätzung für falsch.

Das iPhone 5C ist meines Erachtens ein Marketing-Gag für die neue Software-Version iOS 7. Die diversen Farbvariationen passen schön zum kunterbunten Aussehen der neuen Betriebssystemversion. Sie lenken zusätzliche Aufmerksamkeit auf den Konzern, weil das Farbenspiel ein schönes Pressefoto abgibt. Dass Apple aber mit dieser Variante des Altgeräts in Kauf nimmt, den Absatz des neuen Spitzenmodells zu schmälern, halte ich für unwahrscheinlich. Ginge es um den Massenmarkt, wäre der Preis das entscheidende Kriterium gewesen. Das Cheap-Phone, das viele herbeischreiben wollten, gibt es jedoch nicht.

Für Apple gibt es viele Gründe, dass das iPhone 5S das bestverkaufte Modell werden muss. Der bessere A7-Prozessor, der Coprozessor M7 und die 64-bit-Architektur werden nur dann zum Vorteil für die Käufer, wenn sie einen Massenmarkt erreichen. Diese neue Features entfalten nur ihr Potenzial, wenn es für sie Apps gibt. Warum aber sollten Entwickler ihren Schwerpunkt auf diese neuen Features legen, wenn die Hauptklientel künftig bei der Technik des iPhone 5 stehen bleibt?

Wer sich die Historie des iPhones ansieht, wird in dem iPhone 5S keinen besseren oder schlechteren Entwicklungsschritt sehen können, als beim iPhone 4S und beim iPhone 3GS. Das iPhone 3GS stand seinerzeit vor allem für “Speed”. Es war etwas schneller als der Topseller iPhone 3G, aber für Besitzer des 3G gab es kaum Gründe, vorzeitig ein neues Gerät zu kaufen. Ähnlich sah es beim iPhone 4S aus, wo das S für “Siri” stand. Auch diese Weiterentwicklung war kein Quantensprung wie zwischen 3G und iPhone 4 oder iPhone 4 und iPhone 5. Mit seiner besseren Kamera, den Veränderungen beim Prozessor und dem Fingerabdrucksensor ist das iPhone 5S sogar das S-Modell mit den bemerkenswertesten Veränderungen. Je nachdem, was Appentwickler und Apple daraus machen, gibt es gegenüber dem Vorgängermodell nicht nur einen deutlichen Benefit (Touch ID), sondern mit dem M7-Coprozessor, der eine Fülle von neuen Anwendungen ermöglicht, ggf. sogar gleich einen zweiten.

Bei vielen, die in den vergangenen zwei Tagen über das iPhone Event am 10. September geschrieben haben, ist vor allem die Enttäuschung darüber zu bemerken, dass es keine Überraschungen gab. Keinen Apple-Fernseher, keine Smartwatch, sondern nur zwei neue iPhone-Modelle, über die im Vorfeld bereits alles bekannt war. Auch das “One more thing” ist bei Apple nicht zurückgekehrt – stattdessen werden die Produktvorstellungen sogar immer kürzer.

Daraus jedoch abzulesen, dass Apple die Lust am Spitzenmodell verloren hat, halte ich für eine falsche Schlussfolgerung. Das iPhone 5s muss erfolgreicher sein. Aber warum sollten die Verkäufe des Vorgängermodells nicht gleichzeitig auch zunehmen, indem es etwas aufgehübscht wird?

iCoyote – Blick über den Tellerrand

iCoyote Bildschirmfoto

iCoyote Bildschirmfoto

iCoyote ist eine App für iOS und Android, die Autofahrer vor Gefahren und Blitzern warnen soll. Doch eine Crowdsourcing-App ist nur so stark wie die Crowd. Und die ist mancherorts momentan noch übersichtlich.

Mit dem Aufkommen der Baumarktnavis tauchten plötzlich auch jene Autofahrer auf, die den ganzen Tag und selbst in ihrer eigenen (Klein-)Stadt nur noch mit dem Navi unterwegs sind. Man mag das belächeln, aber neben den orientierungslosen Zeitgenossen gibt es sehr wohl gute Gründe, Navi-Apps selbst in vertrauten Umgebungen einzusetzen.

Bei Navigon ertönt zum Beispiel ein “Achtung, Gefahrenstelle”, wenn ein stationärer Blitzer bevorsteht. In einem Land, in dem Blitzerwarner verboten sind, ist das ein findiger Trick, schließlich wird ja nicht vor einem Blitzer gewarnt, sondern vor einer Gefahrenstelle – die ja bekanntermaßen oft Grund für die Aufstellung einer solchen Anlage ist.

iCoyote ist keine Navi-Software,  sondern konzentriert sich auf jene Zusatzfunktionen, die Garmin, TomTom und Co. ihren Systemen beilegen. Staus, Blitzer, Gefahrenstellen – all dies kann von Nutzern gemeldet werden, um es anderen Nutzern zur Verfügung stellen. Das Kalkül: Ein hoher Nutzwert motiviert die Nutzer, selbst aktiv zu werden, was wiederum den Nutzwert weiter erhöht usw.

Die Bedienung

Entscheidend bei Apps, die beim Autofahren eingesetzt werden, ist, dass sie möglichst nebenbei gesteuert werden kann. Große Icons, wenig Schnick-Schnack – also möglichst wenig Aufmerksamkeit. iCoyote ermöglicht das Melden von Blitzern mittels zweier Pfeile am unteren Bildschirmrand. So kann anderen Nutzern angezeigt werden, in welcher Fahrtrichtung teure Fotos entstehen. Ein rotes Warndreieck ermöglicht die Eingabe anderer Hindernisse wie Bauarbeiten, stehende Fahrzeuge oder Unfälle. Die Anzeige ist einfach gehalten, doch der Minimalismus sorgt dafür, dass sich bei manchen Elementen nicht auf den ersten Blick erschließt, wofür sie stehen. Hierfür gibt es aber eine Schnellanleitung, um sich zurecht zu finden.

Die Nutzbarkeit

Der zweite Punkt, der bei iCoyote entscheidend ist, ist die Fütterung mit Daten. Hierzu ist zu sagen, dass in unserem Testgebiet nur sehr wenige Nutzer mit der App unterwegs waren, folglich also der Nutzwert eher gering war. Immerhin wurde aber vor allerlei stationären Blitzern gewarnt – hierbei war die Anzeige akkurat.

Fazit

Da die App kostenlos heruntergeladen werden kann, spricht nichts gegen ein Ausprobieren. In der Theorie ist iCoyote eine praktische App, wenngleich ein Akkuladekabel zur Hand sein sollte, da die permanente GPS-Abfrage und das aktivierte Display den Akku schnell entladen. Über den langfristigen Erfolg von iCoyote wird allerdings vor allem die Nutzerschaft selbst entscheiden, die Crowd. Sollte sie die App nicht aktiv nutzen, ist auch der Nutzwert gering. Es lohnt sich auf alle Fälle, iCoyote im Auge zu behalten.

Link zur iOS App im App Store

Infografik: Seltene Erden und umweltschonende Technologie

Eine Infografik über seltene Erden: Es ist schon ein wenig furchteinflößend, dass die gesamte Technologiewelt auf Sand, pardon: auf seltenen Erden, aufgebaut ist. Das ist keine Erde im eigentlichen Sinne, wie wir sie im Baumarkt kaufen können, sondern es handelt es sich um Erdmetalle, die für den Bau technischer Komponenten von großer Bedeutung sind. Folgende Infografik gibt weiteren Aufschluss über das Thema:

Seltene Erden - eine Infografik

Umweltschonende Technologie – Eine Infografik vom Team vouchercloud