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Frohes neues Jahr!

Allen Lesern von wasgehtApp.com wünsche ich ein frohes neues Jahr 2014!

Wir beginnen das neue Jahr mit einer Veränderung bei den sozialen Medien. Ab sofort gibt es einen eigenen Twitter-Account für wasgehtApp.com namens @wasgehtApp_com.

Ansonsten bleibt es bei dem Ziel, wasgehtApp.com weiter zu einer Plattform für meinungsfreudigen Tech-Journalismus auszubauen. Newsportale gibt es im deutschsprachigen Raum zuhauf. Was fehlt, sind Blogs wie Daring Fireball, die Orientierung geben und manchmal einfach nur zum Meinungsaustausch einladen.

Bis dahin ist es ein weiter Weg. Packen wir es an!

Vesper – Die elegante App für Notizen [Test]

VesperVesper ist eine App, mit der auf dem iPhone Notizen gespeichert werden können. Neben einem eleganten Design gefällt vor allem die Möglichkeit, die Notizen mit so genannten Tags zu versehen. Diese Schlüsselwörter erhöhen die Übersicht und Auffindbarkeit der Notizen. Ferner ist es möglich, Bilder zu hinterlegen.

Wenn ein kritischer Blogger wie John Gruber (Daring Fireball) zum Team gehört, kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen. Gruber vervollständigt das Entwicklertrio von Q Branch, das Vesper vor einigen Monaten veröffentlicht hat. Dabei hat der bekannte Podcaster aber vor allem bei der Gestaltung mitgewirkt, der eine große Bedeutung zukommt.

In punkto Eleganz verspricht Vesper nicht zu viel: Schriften, Übergänge und Bedienung wirken sehr durchdacht und sehen durchweg gut aus. Wie schon bei Castro, entdecken wir auch bei Vesper den iOS 7-typischen Minimalismus.

VesperEine sehr praktische Sache sind auch die Tags, die über das ausziehbare Seitenmenü für mehr Übersichtlichkeit sorgen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Anwender auch die Disziplin besitzt, stets Tags zu vergeben. Und wer einmal mit den Schlüsselwörter arbeitet, sollte sich ein grobes System überlegen, damit die Liste nicht zu lang wird. Glücklicherweise gibt es auch noch eine gute Suchfunktion. Nicht mehr benötigte Notizen können archiviert werden, womit sie aus der Liste verschwinden, aber gleichwohl in der App verbleiben und per Suche weiterhin auffindbar sind.

Wer mit Fotos arbeitet, wird sich auch über die Möglichkeit freuen, diese in die Notizen einfügen zu können.

Es gibt allerdings auch einige Kritikpunkte: Der größte ist das Fehlen einer Sync-Funktion. Wer mehrere Geräte nutzt, kann seine Notizen nicht übertragen. Praktisch wäre in diesem Zusammenhang auch eine iPad-Version, schließlich ist die Eingabe über das Tablet aufgrund seiner größeren Bildschirmtastatur angenehmer.

Der sehr minimale Funktionsumfang rechtfertigt derzeit nicht den hohen Preis der App. Das könnte sich schnell ändern, wenn die bereits in Aussicht gestellte Sync-Funktion als kostenfreies Update folgt. Trotzdem sollte nicht vergessen werden, dass Vesper als Alternative zur kostenlosen Notizen-App von Apple antritt. Und diese Notizen-App ist in den vergangenen Monaten und Jahren immer besser geworden, synchronisiert mit verschiedenen Clouddiensten und Geräten und lässt auch sonst kaum zu wünschen übrig.

Florian Schimanke, Flo’s Weblog:

Anzunehmen, dass Apple dabei jeden Tag den Geschmack eines jeden Nutzers trifft wäre sicherlich unangemessen (…) Mal wieder ist Apples Problem an dieser Stelle eine ungerechtfertigte Erwartungshaltung.

Natürlich lässt sich nicht jedermanns Geschmack treffen, das ist richtig. Doch Geschenke wie einen alten Ladenhüter à la “Kevin allein zuhause” braucht kein Mensch. Die, die den Film mögen, können ihn für kleines Geld erwerben. Für alle anderen ist er schlichtweg uninteressant.

Die kritisierte, zu hohe Erwartungshaltung ist durch Apple selbst hervorgerufen worden. In den vergangenen Jahren entzückten viele Geschenke der Aktion dadurch, dass sie einen etwa mit neuen TV-Serien in Kontakt brachten. Das war natürlich durchaus (und zurecht!) auch für Apple verkaufsfördernd.  Dieses Jahr ist die Auswahl der Geschenke bislang recht dürftig.

Wenn man denn nun meint, unbedingt Kritik an den von Apple angebotenen Geschenken (ich wiederhole das Wort noch mal: Geschenken) äußern zu müssen, so möge man dies bitte bei Apple direkt machen.

Das sehe ich anders. Irgendwelche Formulare auszufüllen, bringt nichts. Und da die “12 Tage”-Aktion auch und vor allem dem Marketing dient, müssen die Nutzer nicht in  Demut verfallen und schweigen.

Die öffentliche Kritik ist, wenn sie angemessen ist und sachlich vorgetragen wird, vollkommen berechtigt. Unberechtigt ist – da gebe ich Florian Schimanke recht -, wenn die Entwickler der kostenfreien Apps in den Kommentaren beschimpft werden. Denn die können nun wirklich nichts für dafür.

Castro – Die etwas andere Podcast App [Test]

Die Übersicht von CastroCastro ist eine Podcast App, die sich mit ihrem Design ganz an dem neuen Aussehen von iOS 7 orientiert. Von seinen Mitbewerbern wie Instacast, Downcast & Co. unterscheidet sich die App zudem durch den Verzicht auf Funktionen. Es gibt nur sehr wenige Schalter und Optionen – gerade dadurch ist die App aber besonders gut zu bedienen.

Es gibt sehr viele Podcast Apps im App Store. Fast schon zu viele. Dass die Entwickler die Podcasts so sehr für sich entdeckt haben, hat zwei Gründe: Zum einen erfreuen sich Podcasts großer Beliebtheit. Da sie viele gerne unterwegs anhören, möchten sie aber eine App, die sich besonders leicht steuern lässt. Zum anderen hat es Apple den Entwickler sehr leicht gemacht, weil die eigene Podcast App anfangs gelinde gesagt unzureichend war. Seit einigen Jahren gibt es zwar mehr Funktionen, aber erst seit diesem Jahr ein Design, das nicht wie ein alter Schallplattenspieler aussieht.  Mehr lesen »

iPad Air Test – Mit Leichtigkeit

Das iPad Air im Langzeittest: Wer sich einmal an das geringere Gewicht und das schmalere Design gewöhnt hat, möchte nicht zum Vorgängermodell zurückkehren. Ach ja: Schneller ist das neue Modell auch noch.

iPad Air Test

Dünner, flacher, besser: Das iPad Air

Am Anfang war das iPad. Es verhalf dem Tablet als eigene Gerätesparte buchstäblich mit Leichtigkeit zum Durchbruch. Dann kam das iPad 2, das vieles besser und das Gerät selbst leichter machte, als das erste iPad. Das dritte IPad brachte schließlich den hochauflösenden Retina-Bildschirm. Und die vierte iPad-Generation war eigentlich eine Art iPad 3S: Schneller als der Vorgänger, ansonsten aber ohne signifikante Veränderungen.

Mit dem iPad Air, der nunmehr fünften Generation des Erfolgstablets, hat Apple die Leichtigkeit neu erfunden. Das Gerät ist schmaler, dünner, schneller und vollbrignt das Kunststück, dabei weniger als alle seine Vorgänger zu wiegen. Und die Frage ist: Woher nimmt Apple den Antrieb, in so kurzen Zyklen solche enormen Fortschritte zu erzielen? Liegt es an der erstarkenden Konkurrenz?

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SIMsalabim – Wie sinnvoll sind eigentlich noch SIM-Karten?

Als Apple im Jahr 2012 angeblich überlegte, fest installierte SIM-Karten in seine Geräte einzubauen, schlugen die Wellen hoch. Netzbetreiber drohten präventiv mit einem Boykott solcher Geräte. Sie fürchten, den direkten Draht zu ihren Kunden zu verlieren. Günstiger abgegebene Geräte könnten außerdem  nicht mit einem SIM-Lock belegt werden. Den Kunden wurde deshalb schon einmal in Aussicht gestellt, dass sie dann zwar frei wählen könnten, über welchen Anbieter sie telefonieren und surfen (im Extremfall sogar von Fall zu Fall), dieser Vorteil aber dadurch aufgehoben werden würde, dass sie die Geräte zum vollen Preis kaufen müssten. Bei stolzen Preisen von 700 Euro und mehr für zeitgemäße Smartphones ist dies für viele ein Grund, lieber bei der SIM zu bleiben.

Dass die Debatte über Embedded SIMs danach einschlief, ist schade.

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Amazon Kindle Paperwhite (2013) im Test

Amazons weiterentwickelter Kindle Paperwhite zeigt, dass die Entwicklung der E-Reader weit gediehen ist. Die Technik ist so weit, dass Verbesserungen  kaum noch auffallenJetzt fehlt eigentlich nur noch die Farbe im Spiel.

Amazon Kindle Paperwhite

Amazon Kindle Paperwhite

Der Kindle Paperwhite von Amazon spielt bei den E-Book-Readern in einer vergleichbaren Liga wie das iPad von Apple bei den Tablets. Preislich gibt es günstigere Alternativen, das so genannte Eco-System (Hardware, Software, Drittinhalte) bewegt sich in einem geschlossenen Rahmen und trotzdem – oder gerade deswegen – gibt das Gerät in seinem Genre den Ton an.

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Ein neuer Touch – Das iPhone 5S im Test

Das iPhone 5S legt die Messlatte im Smartphone-Markt wieder ein Stück höher. Besonders Touch ID zieht die Blicke auf sich. Aber auch die Steigerungen bei der Geschwindigkeit sollten nicht unterschätzt werden.

iPhone 5S – Das Äußere

Das iPhone 5S im Test

Das iPhone 5S. Foto: Kirchner

Außen alles beim Alten – so war es beim iPhone 3GS und beim iPhone 4S. Beim iPhone 5S ist hingegen alles anders: Das Vorgängermodell, das sonst weiterverkauft wurde, verschwand vom Markt. An seine Stelle rückte das iPhone 5C mit der Technik des Vorgängers, aber einem bunten Plastikschalendesign. Und das 5S tritt von den Werkstoffen her in die Fußstapfen des Vorgängermodells, wurde aber farblich deutlich verändert. Unnötig zu sagen, dass damit vor allem das neue goldfarbene Modell gemeint ist. Aber es gibt auch bei den bestehenden Farben Veränderungen. Wir haben das schwarze iPhone 5S getestet.

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Internet-Meme: Katzenbilder, Kalauer und Kanzlerkandidaten

Internet-MemeFür all jene, die nicht wissen, was ein Internet-Mem ist, gibt es ein schönes Beispiel der jüngeren Vergangenheit: Überall im Internet kursierte das Foto von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, der für ein Magazin plakativ den Mittelfinger ausstreckte. Das Bild war in sozialen Netzwerken ein Renner – für Nutzer gab es kaum ein Entkommen. Solch ein viral verbreitetes Bild nennt man Mem, in der Mehrzahl Meme.

Andere Meme sind Dauerthemen in Facebook, Twitter & Co: Die allseits beliebten Katzenbilder zum Beispiel, gute und schlechte Scherzfotos. Meme können aber auch Bewegungen sein, wie etwa die Aufschrei-Kampagne bei Twitter. “Meme sind eine mächtige Kulturform im Internet”, resümieren die Autoren “Erlehmann & Plomlompom”, die unter Pseudonym das Buch Internet-Meme kurz & geek geschrieben haben, das im O’Reilly-Verlag erschienen ist.

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iOS 7 ist da – Aufbruch ins bunte Zeitalter

iOS 7 ist da. Am Mittwochabend, um kurz vor 19 Uhr deutscher Zeit, wurde die neue Version des mobilen Betriebssystems veröffentlicht. Mit iOS 7 hat Apple seinen Mobilgeräten ein radikales Neudesign verordnet.

Das neue Design ist vor allem ein Bruch mit dem, was der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs und der rausgeworfene iOS-Chefentwickler Scott Forstall mit Händen und Füßen verteidigt hatten. Apple-Chefdesigner Jony Ive, der bislang nur für das Hardwaredesign zuständig war, hat seinen Einflussbereich auf die Software erweitert und verzichtet in der neuen Version auf die Darstellung von Leder, Holz und andere Werkstoffen als Verzierung der Software. Der so genannte Skeuomorphismus hatte die Gemüter entzweit. Mit der eigenen Podcast-App, die Apple wie ein altes Abspielgerät aussehen ließ, eckte der Konzern selbst bei Befürwortern an.

Gründe zur Aktualisierung liefern auf jeden Fall die neuen Funktionen von iOS 7.

Eine deutliche Verbesserung stellt das neue Control Center dar, mit dem – wie auf Android-Geräten – mit wenigen Tastendrücken Funktionen wie WLAN, Bluetooth und der Flugmodus ein- und ausgeschaltet werden können. Die Benachrichtigungszentrale wurde neu gestaltet und liefert noch mehr Informationen. Entwickler freuen sich vor allem über das verbesserte Multitasking. Dies erlaubt Apps jetzt mehr Hintergrundprozesse, so dass zum Beispiel neue Daten geladen werden können, während der Nutzer gerade etwas anderes macht.

Eine sehr praktische Funktion zum Austausch von Daten unter iOS-Geräten stellt AirDrop. Das im Mac-Betriebssystem bereits existierende Feature erlaubt es, mit einem Tastendruck andere Geräte auszumachen und ihnen Fotos, Kontakte oder andere Daten zuzusenden. Bislang ist die Übertragung eines Fotos von iPhone zu iPhone recht mühsam.

Das Musikstreaming über iTunes Radio können europäische Nutzer leider noch nicht nutzen. Dafür kann Siri, die Sprachassistentin, jetzt weitaus mehr und existiert auch mit einer männlichen Stimme.