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Unbekannte haben sich Zugang zu Fritz!Boxen verschafft und damit kostspielige Telefonate ins Ausland geführt. AVM rät Nutzern deshalb, den Fernzugriff auf die Box abzuschalten und auch Auslandstelefonate zu blockieren.

Apple hat einen Werbespot zum 30. Jahrestag des ersten Macs komplett mit dem iPhone 5S drehen lassen. Das Ganze wurde weltweit zeitgleich aufgenommen und via Internet übertragen. Der Regisseur des Projekts klinkte sich via FaceTime ein, um Anweisungen zu geben.

Das Projekt zeigt, welche mächtigen kreativen Werkzeuge heutzutage jedermann in seinen Händen hält. Vor zwanzig Jahren waren Camcorder noch weit davon entfernt, Profiequipment zu ersetzen. Die heutige Technik ist erschwinglich und leistungsfähig zugleich. Und wir merken plötzlich, worauf es bei einem gutem Film wirklich ankommt: Die Idee und die Umsetzung.

Armes Microsoft: Dass Windows 8 nicht allen gefällt, ist ja bekannt. Jetzt schwenkt auch noch Nordkorea um. Die nutzen zwar gar kein Windows, haben aber das Design ihres auf Linux basierenden Red Star OS geändert. Statt einer Windows-Nachbildung erkennen wir jetzt eindeutig OS X wieder.

Beim Gedanken an den Pilotenberuf schwankt die eigene Vorstellung immer zwischen Traum und Albtraum: Reisen in ferne Länder und ein vergleichsweise guter Verdienst stehen einem harten Arbeitsalltag und den Mühen der ständigen Zeitzonenwechsel gegenüber.

In diesem Blog wird der Alltag sehr anschaulich beschrieben. Anlass war die Neuregelung von Flugdienstzeiten in der EU. Da diese Regelung anders gekommen ist, als es vom Autor beabsichtigt wurde und das Thema damit erledigt ist, gibt es leider auch keine neuen Einträge mehr – schade.

Facebook Paper – Gute Ideen, aber Fortschritt fraglich

Facebook Paper

Facebook Paper

Wer hätte das gedacht, dass Techblogger eines Tages tatsächlich Papier bejubeln würden? Okay, auf Papier gedruckt ist Facebooks neues Angebot dann doch nicht. Aber zumindest der Name der neuen App und das Bedienkonzept sollen Paper offenbar bei denen einschmeicheln, die eine gute analoge Zeitung noch zu schätzen wissen. Die App ist derzeit nur in den USA erhältlich – wer einen US-iTunes-Account besitzt, kann sich die App aber auch in Deutschland herunterladen.

Paper ist eine App, mit der Nutzer ihre Timeline aus Facebook mit allerlei News kombinieren können, die nach Genre zusammengestellt werden. Kurz gesagt: Es handelt sich um eine Art Symbiose aus Newsreader und Facebook-App.

Für Richard Gutjahr ist es das “bessere Facebook”, Ellis Hamburger von The Verge macht Facebook endlich wieder Spaß – und wer kurz sucht, findet rasch viele weitere Lobeshymnen. Müssen wir Europäer traurig sein, Paper noch nicht zu haben?

Meine Antwort darauf lautet: Jein!

Bedienung vom feinsten

Fangen wir mit dem an, was Paper auf den ersten Blick ausmacht und wahrscheinlich auch bei den meisten Rezensenten die Beifallsstürme ausgelöst hat: Die Bedienung.

Das Entwicklerteam von Facebook hat die Ideen, die wir mit Apps wie Flipboard das erste Mal kennen gelernt haben, weiter gedacht: Interessante Beiträge können mit dem Finger auf- und zugeklappt werden. Ein Fingerzeig öffnet auch das Menü zum Posten und Teilen von Beiträgen. Der Finger ist quasi in alle Himmelsrichtungen in Aktion. Grandios ist auch die Idee, das horizontale Scrollen von Bildern mit dem Bewegungssensor des iPhones auszulösen. Neigt man das iPhone nach links, wird nach links gescrollt und umgekehrt genauso – eine schöne Idee.

Schön ist daran vor allem, dass Entwickler endlich mal den Mut haben, die vielen Sensoren und Multitouchfähigkeiten von iOS voll auszunutzen. Die begründete Sorge ist dabei natürlich immer, dass es den Nutzern zu kompliziert wird. Die Gesten müssen folglich einprägsam und sinnvoll sein, was bei Paper von Facebook recht gut gelungen ist. Natürlich ist es auch ein Stück weit Spielerei – das Scrollen in alle Richtungen könnte einige Nutzer verwirren. Man sollte nicht vergessen, dass Facebook längst kein Geek-Netzwerk mehr ist, sondern mit einer Milliarde Nutzer vor allem auch Otto Normalverbraucher zum Kunden hat.

Trotzdem: Vieles in Paper hat Vorbildcharakter und wird uns sicherlich auch recht bald schon in anderen Apps begegnen. Toll ist auch das Tutorial mit Einblendungen und vorgelesenen Sätzen.

Facebook will sich mitteilen

Wenn wir aber über das Bedienkonzept mal hinwegsehen, stellt sich die Frage, was Paper eigentlich ist bzw. was es für den Nutzer sein soll. Den Entwicklern von Facebook scheint ein Licht aufgegangen zu sein, dass der eigene Freundeskreis offenbar nicht so interessant ist, dass Nutzer längere Zeit in einer App verweilen. Der typische Facebook-Nutzer macht seine Smartphone-App stattdessen ständig auf und zu – kaum einer wird dort eine halbe Stunde verweilen.

Das mit dem Blick über den Tellerrand kennen wir ja schon aus Offline-Zeiten, nämlich aus der Zeitung. Sie eröffnet den Lesern eine Welt von Nachrichten, von denen er vorher oft noch nicht wusste, dass sie ihn interessieren könnten. Ähnlich läuft es in Paper: Der Nutzer kann seine Präferenzen vorgeben und wird dann mit einer großen Auswahl an Themen konfrontiert, die er entweder gut oder schlecht finden kann.

Die Begeisterung manchen Techbloggers lässt vielleicht darauf schließen, dass ihnen dieses bewährte Print-Konzept vorher fremd war. Allerdings es ist auch in der digitalen Welt nichts Neues. Zahlreiche Aggregatoren versuchen längst auf die eine oder andere Weise die Nutzer für sich zu gewinnen, indem sie den großen Nachrichtenbrei vorkosten und leichter verdaulich machen.

Facebooks Gang ins Nachrichten-Business weckt Erinnerungen an das gescheiterte iPad-Zeitungsprojekt The Daily. Es war ähnlich spektakulär aufgezogen und konnte die Nutzer am Ende aber doch nicht für sich gewinnen. Das mag zum Teil auch am Preis gelegen haben. Facebook geht es augenscheinlich nicht darum, damit Geld zu verdienen, zumal es ja keine eigenen Inhalte sind, die angeboten werden. Stattdessen geht es dem sozialen Netzwerk um Aufmerksamkeit.

Wer hat’s erfunden?

Doch an Paper ist nicht nur der Inhalt der App wenig revolutionär: Auch beim Namen hat sich Facebook eines bereits etablierten Begriffs bedient. Der eine oder andere kennt vielleicht die Mal-App Paper. Deren Entwickler haben sich bereits zu Wort gemeldet, wobei allerdings herauskam, dass auch sie den Begriff nicht als erste für eine App eingesetzt haben. Letztlich soll die Namenstage hier aber nur eine Randnotiz sein, denn für den Nutzer ist das eher unerheblich.

Wo ist der Fortschritt?

Von erheblicher Bedeutung ist hingegen die Frage, was die App eigentlich bringen soll.  Für Facebook ist sie – wie gesagt – ein gutes Mittel, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Das soziale Netzwerk setzt auf sein bewährtes Lockmittel: Zeitvertreib.

Für die Nutzer ist Paper für die Bedienung des eigentlichen sozialen Netzwerks freilich kein großer Fortschritt. Die Probleme mit der scheinbar willkürlichen Anzeige neuer und alter Beiträge bleiben bestehen. Das, was an Facebook gegenwärtig nervt, wird nicht behoben.

Paper ist eine schöne Spielerei, eine Designstudie, wie man damals zu sagen pflegte. Die Spielkinder da draußen freuen sich (zurecht). Dass es Paper hierzulande noch nicht gibt, sollte den europäischen Facebook-Nutzer allerdings nicht aus der Reihe bringen.

Frohes neues Jahr!

Allen Lesern von wasgehtApp.com wünsche ich ein frohes neues Jahr 2014!

Wir beginnen das neue Jahr mit einer Veränderung bei den sozialen Medien. Ab sofort gibt es einen eigenen Twitter-Account für wasgehtApp.com namens @wasgehtApp_com.

Ansonsten bleibt es bei dem Ziel, wasgehtApp.com weiter zu einer Plattform für meinungsfreudigen Tech-Journalismus auszubauen. Newsportale gibt es im deutschsprachigen Raum zuhauf. Was fehlt, sind Blogs wie Daring Fireball, die Orientierung geben und manchmal einfach nur zum Meinungsaustausch einladen.

Bis dahin ist es ein weiter Weg. Packen wir es an!

Vesper – Die elegante App für Notizen [Test]

VesperVesper ist eine App, mit der auf dem iPhone Notizen gespeichert werden können. Neben einem eleganten Design gefällt vor allem die Möglichkeit, die Notizen mit so genannten Tags zu versehen. Diese Schlüsselwörter erhöhen die Übersicht und Auffindbarkeit der Notizen. Ferner ist es möglich, Bilder zu hinterlegen.

Wenn ein kritischer Blogger wie John Gruber (Daring Fireball) zum Team gehört, kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen. Gruber vervollständigt das Entwicklertrio von Q Branch, das Vesper vor einigen Monaten veröffentlicht hat. Dabei hat der bekannte Podcaster aber vor allem bei der Gestaltung mitgewirkt, der eine große Bedeutung zukommt.

In punkto Eleganz verspricht Vesper nicht zu viel: Schriften, Übergänge und Bedienung wirken sehr durchdacht und sehen durchweg gut aus. Wie schon bei Castro, entdecken wir auch bei Vesper den iOS 7-typischen Minimalismus.

VesperEine sehr praktische Sache sind auch die Tags, die über das ausziehbare Seitenmenü für mehr Übersichtlichkeit sorgen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Anwender auch die Disziplin besitzt, stets Tags zu vergeben. Und wer einmal mit den Schlüsselwörter arbeitet, sollte sich ein grobes System überlegen, damit die Liste nicht zu lang wird. Glücklicherweise gibt es auch noch eine gute Suchfunktion. Nicht mehr benötigte Notizen können archiviert werden, womit sie aus der Liste verschwinden, aber gleichwohl in der App verbleiben und per Suche weiterhin auffindbar sind.

Wer mit Fotos arbeitet, wird sich auch über die Möglichkeit freuen, diese in die Notizen einfügen zu können.

Es gibt allerdings auch einige Kritikpunkte: Der größte ist das Fehlen einer Sync-Funktion. Wer mehrere Geräte nutzt, kann seine Notizen nicht übertragen. Praktisch wäre in diesem Zusammenhang auch eine iPad-Version, schließlich ist die Eingabe über das Tablet aufgrund seiner größeren Bildschirmtastatur angenehmer.

Der sehr minimale Funktionsumfang rechtfertigt derzeit nicht den hohen Preis der App. Das könnte sich schnell ändern, wenn die bereits in Aussicht gestellte Sync-Funktion als kostenfreies Update folgt. Trotzdem sollte nicht vergessen werden, dass Vesper als Alternative zur kostenlosen Notizen-App von Apple antritt. Und diese Notizen-App ist in den vergangenen Monaten und Jahren immer besser geworden, synchronisiert mit verschiedenen Clouddiensten und Geräten und lässt auch sonst kaum zu wünschen übrig.

Florian Schimanke, Flo’s Weblog:

Anzunehmen, dass Apple dabei jeden Tag den Geschmack eines jeden Nutzers trifft wäre sicherlich unangemessen (…) Mal wieder ist Apples Problem an dieser Stelle eine ungerechtfertigte Erwartungshaltung.

Natürlich lässt sich nicht jedermanns Geschmack treffen, das ist richtig. Doch Geschenke wie einen alten Ladenhüter à la “Kevin allein zuhause” braucht kein Mensch. Die, die den Film mögen, können ihn für kleines Geld erwerben. Für alle anderen ist er schlichtweg uninteressant.

Die kritisierte, zu hohe Erwartungshaltung ist durch Apple selbst hervorgerufen worden. In den vergangenen Jahren entzückten viele Geschenke der Aktion dadurch, dass sie einen etwa mit neuen TV-Serien in Kontakt brachten. Das war natürlich durchaus (und zurecht!) auch für Apple verkaufsfördernd.  Dieses Jahr ist die Auswahl der Geschenke bislang recht dürftig.

Wenn man denn nun meint, unbedingt Kritik an den von Apple angebotenen Geschenken (ich wiederhole das Wort noch mal: Geschenken) äußern zu müssen, so möge man dies bitte bei Apple direkt machen.

Das sehe ich anders. Irgendwelche Formulare auszufüllen, bringt nichts. Und da die “12 Tage”-Aktion auch und vor allem dem Marketing dient, müssen die Nutzer nicht in  Demut verfallen und schweigen.

Die öffentliche Kritik ist, wenn sie angemessen ist und sachlich vorgetragen wird, vollkommen berechtigt. Unberechtigt ist – da gebe ich Florian Schimanke recht -, wenn die Entwickler der kostenfreien Apps in den Kommentaren beschimpft werden. Denn die können nun wirklich nichts für dafür.

Castro – Die etwas andere Podcast App [Test]

Die Übersicht von CastroCastro ist eine Podcast App, die sich mit ihrem Design ganz an dem neuen Aussehen von iOS 7 orientiert. Von seinen Mitbewerbern wie Instacast, Downcast & Co. unterscheidet sich die App zudem durch den Verzicht auf Funktionen. Es gibt nur sehr wenige Schalter und Optionen – gerade dadurch ist die App aber besonders gut zu bedienen.

Es gibt sehr viele Podcast Apps im App Store. Fast schon zu viele. Dass die Entwickler die Podcasts so sehr für sich entdeckt haben, hat zwei Gründe: Zum einen erfreuen sich Podcasts großer Beliebtheit. Da sie viele gerne unterwegs anhören, möchten sie aber eine App, die sich besonders leicht steuern lässt. Zum anderen hat es Apple den Entwickler sehr leicht gemacht, weil die eigene Podcast App anfangs gelinde gesagt unzureichend war. Seit einigen Jahren gibt es zwar mehr Funktionen, aber erst seit diesem Jahr ein Design, das nicht wie ein alter Schallplattenspieler aussieht.  Mehr lesen »

iPad Air Test – Mit Leichtigkeit

Das iPad Air im Langzeittest: Wer sich einmal an das geringere Gewicht und das schmalere Design gewöhnt hat, möchte nicht zum Vorgängermodell zurückkehren. Ach ja: Schneller ist das neue Modell auch noch.

iPad Air Test

Dünner, flacher, besser: Das iPad Air

Am Anfang war das iPad. Es verhalf dem Tablet als eigene Gerätesparte buchstäblich mit Leichtigkeit zum Durchbruch. Dann kam das iPad 2, das vieles besser und das Gerät selbst leichter machte, als das erste iPad. Das dritte IPad brachte schließlich den hochauflösenden Retina-Bildschirm. Und die vierte iPad-Generation war eigentlich eine Art iPad 3S: Schneller als der Vorgänger, ansonsten aber ohne signifikante Veränderungen.

Mit dem iPad Air, der nunmehr fünften Generation des Erfolgstablets, hat Apple die Leichtigkeit neu erfunden. Das Gerät ist schmaler, dünner, schneller und vollbrignt das Kunststück, dabei weniger als alle seine Vorgänger zu wiegen. Und die Frage ist: Woher nimmt Apple den Antrieb, in so kurzen Zyklen solche enormen Fortschritte zu erzielen? Liegt es an der erstarkenden Konkurrenz?

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