Netatmo Wetterstation – Besser als der Blick aus dem Fenster

Eine Wetterstation fürs Smartphone – das klingt zunächst wie ein Widerspruch, denn eigentlich kann ja jedes Smartphone das aktuelle Wetter anzeigen. Apple, Google und Microsoft haben entsprechend vorgesorgt. Und in den verschiedenen App Stores tummeln sich Dutzende, ja hunderte von kostenlosen und kostenpflichtigen Alternativen. Warum also für eine dreistellige Summe selbst investieren?

Die Basis der Netatmo Wetterstation
Die Basis

Doch aufmerksame Beobachter des Wetters wissen die Antwort: Kein Wetterbericht ist präzise wie der Blick aus dem eigenen Fenster. Und mit der Netatmo Wetterstation wird dieser Blick noch besser und präziser. Ich habe die Station zwei Wochen lang für wasgehtApp.com unter die Lupe genommen.

Das Basisset besteht aus zwei unterschiedlich großen Aluminiumzylindern und einem Stromkabel. Der größere Zylinder, die Basisstation, wird im Haus platziert und mit dem Stromnetz verbunden. Der kleinere Zylinder wird außen aufgestellt. Er ist per Funk mit der Basis in Kontakt und wird von zwei AAA-Batterien betrieben, die wettersicher im Inneren mit Schrauben versiegelt werden. Sie sollen bis zu einem Jahr ausdauern. Mit einem mitgelieferten Band kann der Sender beispielsweise auch an einen Pfahl per Klettverschluss befestigt oder per Schraube angedübelt werden. Entscheidend ist, dass dieser Sender trocken und im Schatten aufgestellt wird. Ein geeigneter Standort sollte idealerweise vor dem Kauf ausgesucht werden. Die Reichweite beträgt laut Hersteller 100 Meter. In unserem Test zeigte sich, dass Häuserwände die Reichweite verringern können.

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iOS 6: Die Wunschliste für neue Features (Update)

Welche Funktionen möchten wir in iOS 6 unbedingt sehen? In wenigen Wochen, im Juni, findet die Apple-Entwicklerkonferenz WWDC statt. Erwartet werden unter anderem Neuigkeiten zum nächsten großen iOS-Upgrade. Welche Funktionen wünschen sich die Nutzer? Wir haben aus den Wunschlisten im Netz und unseren eigenen Anregungen mal eine Liste entwickelt. Wir freuen uns über Kommentare und weitere Ergänzungen.

iCloud

Synchronisation von aufgerufenen Websites in Safari: Unterwegs ruft man eine Internetseite mit dem iPhone auf – und kaum aktiviert man zuhause sein iPad, erscheint sie auch dort in Safari. Eine solche Browser-Synchronisation wäre ganz im Sinne der iCloud. Wir hoffen, dass der Browserstream bald Realität wird.

Filesharing mit anderen Nutzern: In ihrer jetzigen Form ist die iCloud eine personalisierte Dateiablage. Dropbox und andere Dienste bieten die Möglichkeit, ausgewählte Dokumente auch mit anderen Nutzern zu teilen. Das erlaubt zum Beispiel die Arbeit an Dokumenten im Team. Praktisch wäre eine solche Erweiterung auch für die iCloud.

Benachrichtigungen

Mehr Widgets für das Notification Center: Die Benachrichtigungen, die mit iOS 5 eingeführt wurden, gibt es bald in OS X Mountain Lion auch auf dem Mac. Leider besteht bislang keine Möglichkeit, außer dem Wetter und den Börsenkursen weitere Widgets in diese Zentrale zu integrieren. Auch das Management, welche Benachrichtigungen auftauchen, wie lange und wann sie wieder verschwinden, könnte noch verbessert bzw. mehr an den Nutzerwünschen angepasst werden.

Passwortschutz

Bilderkennung: Android macht es vor, Windows 8 kann es auch, doch beim iPhone bleibt es bislang bei „Slide to Unlock“ und der Codeeingabe, wenn das Gerät geschützt werden soll. Eine Bilderkennung als Zugangsberechtigung wäre eine praktische Sache.

Passwortschutz für Apps: Momentan gibt es nur einen generellen Schutz für iOS-Geräte. Vorteilhaft wären mehr Einstellmöglichkeiten, so dass Nutzer einzelne Apps mit eigenen Codes schützen können. Bislang müssen dafür die Entwickler der Apps selbst Sorge tragen.

Siri

Siris Funktionsumfang erweitern und für Drittentwickler öffnen: Das größte Hindernis bei Siri ist nicht die Erkennung, die erstaunlich gut funktioniert. Das größte Problem ist momentan der eingeschränkte Funktionsumfang. Neue SMS werden vorgelesen, neue E-Mails allerdings nicht. Diese können aber formuliert werden – so richtig logisch ist das nicht. Eben drum verdient Siri eine Erweiterung: Auf alle Apple-eigenen Funktionen des iPhones, hoffentlich aber auch in Form einer API für Drittentwickler, damit diese Siri in ihre Apps integrieren können.

Multiuser

Mehrere Nutzerprofile: Computer können von verschiedenen Nutzern in Anspruch genommen werden, die sich ihre eigenen Einstellungen in Form von Accounts abspeichern können. Gerade beim iPad fehlt eine solche Funktion, wird doch dieses Gerät in vielen Haushalten von mehr als einer Person genutzt.

Facebook

Integration von Facebook: Twitter ist über eine praktische API direkt in das Betriebssystem integriert. Facebook, obwohl es ungleich mehr Menschen aktiv benutzen, bislang nicht.

Tastatureingaben

Verbesserte Auswahl von Text: Seit einigen iOS-Versionen können Nutzer Text markieren, ausschneiden, kopieren und einfügen. Doch mal ehrlich: Diese Funktionen erfordern viel Feingefühl. Viele arbeiten deshalb noch klassisch mit der Backspace-Taste, wenn etwas falsch eingegeben wurde. Wie so eine verbesserte Steuerung beispielhaft aussehen könnte, hat ein Nutzer in einem YouTube-Video aufgezeigt.

Fortsetzung folgt.

Mehr Ideen im Web

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iOS 5.1 erscheint noch heute

Das ging schnell: Apple veröffentlicht das nächste iOS-Update, Version 5.1, noch am Tage des Pressetermins in San Francisco. Apple-Chef Tim Cook kündigte als einziges noch nicht bekanntes neues Feature die Unterstützung von Japanisch durch die Sprachassistentin Siri an.

Damit bleibt es beim bereits bekannten, gleichwohl nützlichen Funktionsumfang: So wird mit iOS 5.1 erstmals die Möglichkeit bestehen, einzelne Fotos aus dem Fotostream zu löschen. Bislang konnte bei Missfallen nur der komplette Stream gelöscht werden.

Die Kamera wird künftig über einen neuen Kameraschieber auf dem Homescreen schneller erreichbar sein. Und die Möglichkeit, zwischen UMTS und EDGE zu wählen, kehrt zurück. Das dürfte vor allem jene freuen, die im Randbereich von UMTS-Sendeanlagen wohnen und zur Akkuschonung lieber auf GSM setzen.

Neues Apple TV mit 1080p-Auflösung

Die große Fernsehrevolution ist ausgeblieben: Mit einem neuen Apple TV hat der IT-Konzern am Mittwochabend in San Francisco die Gerüchte um einen Apple-Fernseher vorerst zerschlagen.

Das neue Gerät ist ein kleines schwarzes Kästchen mit runden Ecken und sieht damit wie sein Vorgänger aus. Herausragendes Merkmal der neuen Version ist die Unterstützung von 1080p. Bislang war nur die kleinere HD-Auflösung (720p) integriert. Künftig wird der iTunes Store deshalb auch Filme und Serien in 1080p-Auflösung anbieten.

Verändert kommt auch die Benutzeroberfläche daher. Statt Schriftmenüs gibt es Icons, die denen von iOS ähnlich sehen. Eine größere Rolle spielt auch die iCloud. Sie soll unter anderem für die leichte Übermittlung von Filmen und Abspiellisten sorgen.

Kleinere Verbesserungen gibt es beim Springen innerhalb einer Film-Wiedergabe. Sie soll nun schneller erfolgen.

Die wichtigsten neuen Funktionen im Überblick:

  • Unterstützung von 1080p (bislang: 720p)
  • Neue Benutzeroberfläche, die iOS-ähnlich aussieht
  • Die iCloud spielt eine größere Rolle (u.a. für Filme, Playlisten)
Das neue Apple-TV soll in den USA weiterhin 99 Dollar kosten und ist laut Apple-Chef Tim Cook ab sofort vorbestellbar.

Mountain Lion: Die iOS-ifikation von Mac OS X

Apple hat heute überraschend die nächste große Version von Mac OS X vorgestellt. Mountain Lion (10.8.) setzt den mit Lion eingeschlagenen Weg fort, Funktionen und Apps des mobilen Betriebssystem iOS auf Notebooks und stationäre Computer zu übertragen. Entwickler kommen schon jetzt in den Genuss der Betaversion. Das finale Release soll im Spätsommer im Mac App Store verfügbar sein.

Amüsant ist an der heutigen Pressemitteilung vor allem, dass es Apple mitten im iPad-Spekulationsfieber gelungen ist, die Fachwelt zu überraschen. Zwar waren namhafte Blogger schon vor Tagen ins Vertrauen gezogen worden, doch gerade deshalb durften und wollten sie nicht vorab über Mountain Lion berichten. In diesem Zusammenhang ist es auch interessant, dass Apple nicht den Weg einer Pressekonferenz wählte, sondern dieses Update sozusagen „auf dem kleinen Dienstweg“ bekannt machte. Wie das genau verlief, ist bei Daring Fireball nachzulesen.

Was aber soll man vom Berglöwen halten? Ein Urteil darüber ist sicherlich verfrüht, doch muss man schon den Hut davor ziehen, dass Apple trotz aller Kritik an Lion den Weg, iOS und Mac OS zu vereinen, weiter beschreitet. War Lion vor allem ein Übernehmen der Steuerungsfunktionen, geht Mountain Lion einen großen Schritt weiter, indem es Althergebrachtes durch Apps aus der iOS-Welt ersetzt. Das ist ein radikaler Schritt, der mit Risiken behaftet ist.

Auf den ersten Blick erscheint es naheliegend, Apps wie Notes, Game Center, AirPlay Mirroring und Reminder auch auf den Mac zu bringen. Wie bei Lion muss sich das Ganze aber erst noch im täglichen Gebrauch als wirklich sinnvoll erweisen.

Hier das Promo-Video, das Apple veröffentlicht hat:

Und hier die Pressemitteilung in Auszügen:

Apple hat heute eine Entwickler-Vorschau von OS X Mountain Lion herausgegeben. Die neunte große Version des weltweit fortschrittlichsten Betriebssystems bringt beliebte Apps und Eigenschaften vom iPad auf den Mac und beschleunigt das Tempo der Innovationskraft von OS X. Mountain Lion führt sowohl Messages, Notes, Reminders und Game Center als auch Notification Center, Share Sheets, Twitter-Integration und AirPlay-Mirroring auf dem Mac ein. Mountain Lion ist die erste Version von OS X, die im Hinblick auf iCloud konzipiert ist und auf ein einfaches Set-Up und eine einfache Integration von Apps abzielt. Mit der Entwickler-Vorschau von Mountain Lion wird außerdem Gatekeeper vorgestellt, eine revolutionäre Sicherheitsfunktion, die dabei hilft sich vor schadhafter Software zu schützen, in dem es dem Anwender die vollständige Kontrolle darüber gibt, welche Apps auf dem Mac installiert sind. Die Entwickler-Vorschau von Mountain Lion ist ab heute für Mitglieder des Mac Developer Program verfügbar. Mac Anwender werden ab dem Spätsommer 2012 über den Mac App Store auf Mountain Lion aktualisieren können.

„Der Mac ist sehr erfolgreich, wächst nun schon seit 23 Quartalen kontinuierlich schneller als der PC und mit Mountain Lion werden die Dinge sogar noch besser,“ sagt Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Product Marketing von Apple. „Die Entwickler-Vorschau von Mountain Lion erscheint gerade einmal sieben Monate nach der unglaublich erfolgreichen Einführung von Lion und unterstreicht das rasante Tempo bei der Entwicklung des weltweit fortschrittlichsten Betriebssystems für Personal Computer.“

Die Entwickler-Vorschau von Mountain Lion verfügt über die vollständig neue Messages-App, die iChat ersetzt und es ermöglicht, unbegrenzt Nachrichten, qualitativ hochwertige Fotos und Videos direkt von einem Mac zu einem anderen Mac oder einem iOS-Gerät zu senden. Messages wird auch weiterhin AIM, Jabber, Yahoo! Messenger und Google Talk unterstützen. Ab heute können Anwender eine Beta-Version von Messages unter www.apple.com herunterladen. Die finale Version wird mit Mountain Lion verfügbar sein. Reminders und Notes helfen dabei eigene Aufgaben über alle Geräte hinweg zu erstellen und zu verfolgen. Game Center ermöglicht das Spielerlebnis auf dem Mac zu individualisieren, neue Spiele zu entdecken und Freunde zu Multiplayer-Spielen in Echtzeit herauszufordern, ganz unabhängig davon ob sie Mac, iPhone, iPad oder iPod touch haben.

Mountain Lion zeigt Benachrichtigungen in eleganter neuer Art und Weise an und Notification Center ermöglicht einfachen Zugriff auf Hinweismeldungen aus Mail, Calendar, Messages und Reminders, zu System-Updates sowie aus Apps von Drittherstellern. Share Sheets erleichtert systemübergreifend das Teilen von Links, Fotos und Videos, welche direkt aus Apps von Apple oder Drittanbietern stammen. Twitter ist voll und ganz in Mountain Lion integriert, sodass nach einmaliger Anmeldung, direkt aus Safari, Quick Look, Photo Booth, Vorschau und Apps von Drittanbietern getwittert werden kann. Mountain Lion führt außerdem AirPlay-Mirroring ein, ein einfacher Weg um drahtlos einen sicheren 720p-Videostream von dem, was auf dem Mac ist, mit Hilfe von Apple TV an einen HD TV zu senden.

Über 100 Millionen Anwender haben iCloud-Accounts und mit Mountain Lion wird es einfacher als jemals zuvor iCloud einzurichten und auf Dokumente über alle Endgeräte hinweg zuzugreifen. Mountain Lion nutzt die Apple-ID um automatisch Contacts, Mail, Calendar, Messages, FaceTime und Find My Mac zu konfigurieren. Das neue iCloud Documents schickt sämtliche Änderungen auf alle Endgeräte, sodass Dokumente immer auf dem aktuellen Stand sind. Außerdem hilft eine neue Schnittstelle Entwicklern dabei, dokumentbasierte Apps mit iCloud kompatibel zu machen.

Gatekeeper ist eine revolutionäre neue Sicherheitsfunktion, die dem Anwender Kontrolle darüber verschafft, welche Apps auf den Mac heruntergeladen und installiert werden können. Es besteht die Auswahlmöglichkeit Apps aus jeglicher Quelle zu laden, so wie man das heute auf dem Mac macht, oder die sicherere Standardeinstellung zu nutzen, um Apps aus dem Mac App Store zusammen mit Apps von Entwicklern, die eine persönliche Entwickler-ID haben, zu laden. Für ein Höchstmaß an Sicherheit kann Gatekeeper so eingestellt werden, dass einzig der Download und die Installation von Anwendungen aus dem Mac App Store erlaubt wird.

Die plötzliche Ankündigung ist ein großes Diskussionsthema in der Apple-Welt, unter anderem auch im Techfacts Apple Forum.

Die vollständige Pressemitteilung:
http://www.apple.com/de/pr/library/2012/02/16Apple-Releases-OS-X-Mountain-Lion-Developer-Preview-with-Over-100-New-Features.html 

Kurz notiert: Photoshop CS6, Tim Cook, Kontaktdaten in iOS

Die Adressbücher von iOS-Nutzern sollen besser geschützt werden. Adobe präsentiert eine absolut faszinierende neue Funktion in Photoshop CS6, mit der sich Personen und Gegenstände spurlos in Bildern verschieben lassen. Und Apple-Chef Tim Cook sorgte für Aufsehen mit einer Rede auf einer Technologiekonferenz. Die Neuigkeiten in Kürze:

  • Content Aware Move in Photoshop CS6: Der Name klingt kompliziert, doch die Funktion ist kinderleicht zu bedienen und das ist fast schon beängstigend, wenn man bedenkt, wie leicht künftig Bilder manipuliert werden können. Adobe hat in einem YouTube-Video eine neue Funktion vorgestellt, mit der sich Bildteile verschieben lassen, ohne dass dies dem Bild später anzusehen ist. Der Hintergrund wird dabei im Stile der bereits in CS5 vorhandenen Content-Aware-Fill-Funktion ersetzt.
  • Rede von Apple-Chef Tim Cook: Anders als Steve Jobs ist sein Nachfolger Tim Cook in der Öffentlichkeit präsenter. Auf der Goldman Sachs Technology Conference sprach er jetzt über Themen wie Apples Preispolitik, die Arbeitsbedingungen bei Apples Zulieferern und darüber, dass das Apple TV ein Hobby bleibt. T3n hat die wesentlichen Punkte zusammengefasst. Flo’s Weblog ebenso.
  • iOS-Kontaktdaten werden besser geschützt: Nachdem sich das soziale Netzwerk Path „versehentlich“ mit seiner App in den Adressbüchern von iOS-Nutzern bedient hat, will Apple den Schutz der Kontaktdaten verbessern. 9to5Mac berichtet, dass in einem künftigen Softwareupdate ein neuer Sicherheitsmechanismus implementiert werden soll. Gleichwohl verstoße das Abgreifen der Daten schon jetzt die geltenden Regeln für App-Programmierer.

Smartphones – eine Infografik

Im Jahr 2011 feiert das Smartphone in Deutschland seinen Durchbruch. Mit dieser plakativen Überschrift wirbt zumindest der Mobilfunkanbieter Simyo. Nicht ganz uneigennützig, selbstverständlich. Doch garniert wurde das Ganze mit einer sehenswerten Infografik, die es einfach verdient, an dieser Stelle gezeigt zu werden:

Smartphone Boom in Deutschland

Hinweis: Wir haben von Simyo kein Geld für diesen Blogeintrag bekommen.

Geek Week 70 und das iPad 3

Schön, dass Geek Week nach kurzer Pause mit einer neuen Folge zurück ist.

In Sachen iPad 3 überschlagen sich ja derzeit die Gerüchte. Außer einem besseren Display und möglicherweise doch einem Doppelkernprozessor gibt es aber wenig Spektakuläres zu berichten. Am Sonntag war vielerorts zu lesen, dass die iPad 2-Bestände schrumpfen. Auch das Apple TV soll knapp werden, weshalb einige Blogger bereits eine Neuauflage mit aktuellem Prozessor und 1080p erwarten. Unwahrscheinlich wäre das nicht, da das Apple TV in vielfacher Hinsicht mit iOS verbunden ist.

Doch genug der Vorrede. Hier die Themen der aktuellen Ausgabe:

G Drive
Google angeblich kurz vor Start eines DropBox-Konkurrenten. Der neue Dienst heißt laut Wall Street Journal “Drive”. Er soll ganz ähnlich wie Dropbox gestrickt sein und den Austausch von Daten via Cloud-Speicher für PC, Smart Phone und Tablet erleichtern.

Sonos-Konkurrenz?
Google arbeitet offenbar an einem “Home Entertainment System”, mit dem sich zuhause in verschiedenen Räumen Musik streamen lässt. Gesteuert würde das Gerät über Android Smart Phones oder Android Tablets.

iPad 3
Apple will das iPad 3 vermutlich in der ersten März-Woche vorstellen. Die Veranstaltung findet wahrscheinlich im “Yerba Buena Center for the Arts” in San Francisco statt, der direkt neben den Moscone Messehallen liegt. Eine Woche später könnte das Gerät mit vermutlich 2048×1536 Retina Display bereits in den Läden sein.

via Folge #70 – Geek-Week-Podcast: Drive, Home Entertainment, iPad 3.

Wissen, wo die Lok feststeckt: Zugradar-App geplant

Die Deutsche Bahn plant laut einem Medienbericht eine Zugradar-App. Ähnlich wie bei Flugzeugen sollen sich Nutzer den aktuellen Standort ihres Zuges anzeigen lassen können.

Schöner wäre es natürlich, wenn die Züge einfach pünktlich eintreffen – dann wäre die App wohl entbehrlich. Aber zumindest gibt es für Bahnkunden mit so einer App etwas mehr Aufschluss darüber, ob das Warten Sinn macht oder ob zum Beispiel ein langsam erscheinender Regionalzug nicht vielleicht doch schneller zum Ziel führt, als der erhoffte Intercity.

Laut einem Bericht der Wirtschaftswoche arbeitet die Deutsche Bahn AG an einer Smartphone-App für iOS oder Android, die die genaue Position von Zügen übermitteln soll. Die bisherige Navigator-App kann zwar auch den „Zuglauf“ und die jeweilige Verspätung anzeigen, allerdings immer nur bezogen auf Halte-Bahnhöfe. (…) Wie das Blatt aus Unternehmenskreisen erfahren haben will, läuft das Projekt unter dem Namen „Zugradar“. Die App solle alle Zugbewegungen in Deutschland in Echtzeit darstellen können.

Update: Als Website gibt es einen solchen Dienst bereits. Johannes Schubert bietet auf seiner Seite Zugfinder.de die Möglichkeit an, den momentanen Standort der aktuell fahrenden Fernverkehrszüge anzuzeigen. Deutschland ist dabei nach sechs Regionen unterteilt. Grundlage für den Dienst ist die Reiseauskunft der DB. Sehr praktisch sind übrigens auch die statistischen Angaben auf der Startseite. Vielen Dank für den Hinweis!

via heise online | Deutsche Bahn arbeitet an Zugradar-App.