Liveticker zum iPad 3 / HD

iPad 3 oder iPad HD? Am Mittwoch, 19 Uhr (deutscher Zeit), werden wir über das kommende iPad mehr wissen. Apple hat mitgeteilt, dass es keinen Livevideostream geben wird, so dass Apple-Fans erneut auf Liveblogs angewiesen sind. Eine Auflistung veröffentlichen wir am Ende dieses Artikels. Bis zum Event am Mittwoch werden wir diesen Artikel fortlaufend mit weiteren Links aktualisieren (Tipps bitte in den Kommentaren!). Selbstverständlich werden wir morgen auch nach dem Event berichten und eine erste Einschätzung zum neuen Gerät abgeben.

(International visitors: At the end of this post you find a list of iPad 3 live blogs in German and English language.)

Was erwarten wir vom iPad 3? Hier eine kleine Übersicht der Gerüchte:

  • HD-Display: Ein hochauflösendes Display gilt schon nahezu als gesichert. Das iPad würde damit zum Retina-Display des iPhone aufschließen. Angeblich soll die Auflösung 2048×1536 Pixel betragen.
  • 4G (LTE): Wir erinnern uns – es bedurfte der Smartphones, um UMTS in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen. Gleiches könnte sich nun bei der Long Term Evolution (LTE) abspielen. In den USA ist das Netz schon viel weiter ausgebaut. Die jüngsten Berichte deuten darauf hin, dass Apple den Sprung zu 4G bereits jetzt wagt, also auch vor dem iPhone.
  • Quad-Core-Prozessor: Erst galten vier Kerne als gesichert, dann wieder nicht. Angeblich soll es sogar zwei Prototypen geben, die bei Apple getestet wurden. Sollte dem so sein, dürfen wir gespannt sein, für welchen Prozessor sich die Apple-Chefs entschieden haben.
  • Etwas dickeres Gehäuse: Selten gab es so eine unsinnige Diskussion wie über den zusätzlichen Millimeter an Gehäusedicke. Auf Vergleichsbildern ist der Unterschied kaum auszumachen. Trotzdem wäre es natürlich ein kleiner Schritt zurück, nachdem Apple das iPad 2 gegenüber dem ersten Gerät deutlich verschlankt hat. Grund für das dickere Gerät soll die Batterie sein.
  • Bessere Kamera: Nach dem iPhone 4S soll auch das iPad 3 / HD eine bessere Kamera spendiert bekommen – ziemlich wahrscheinlich.
  • iOS 5.1: Lange nichts gehört von iOS 5.1 – der Betatest dümpelt seit einigen Wochen dahin, ohne dass es neue Versionen gab. Dies deutet darauf hin, dass wohl eine Menge Features für das neue iPad integriert werden sollen, was ja alleine für die zusätzliche neue Auflösung nötig wäre. Ob es morgen bereits die Ankündigung eines Golden Master gibt, gilt es abzuwarten – dass es mit iOS 5.1 vorangeht, ist dagegen sehr wahrscheinlich.
  • Gleicher Preis? Zuletzt kursierten Vermutungen, dass das neue iPad im Preis teurer werden könnte. Dann hieß es, der Preis bleibe gleich, in einigen Ländern werde das Tablet sogar günstiger. Was stimmt: Abwarten. Wahrscheinlich ist, dass die Preise gleich hoch bleiben. Apple bleibt gerne bei bewährten Preisen.

Deutschsprachige Liveberichte / Liveticker (19)

Englischsprachige Liveberichte / Liveticker (15)

Hinweis: Liveticker, von denen wir wissen, dass deren Autoren vor Ort sind, haben wir als solche gekennzeichnet. Diese sind naturgemäß schneller in der Berichterstattung als jene Liveblogs, die aus den Redaktionen bestückt werden.

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Haben Apps noch Zukunft?

Apple feiert 25 Milliarden App-Downloads. 500.000 dieser kleinen (und größeren) Programme stehen mittlerweile im App Store zum Abruf. Geht die Kurve weiter nach oben?

Basic Thinking hat sich mit dieser Frage einmal auseinander gesetzt:

Keiner will derjenige sein, der miese Stimmung verbreitet, alles schlecht redet und das Positive übersieht: die mobile Revolution, den Startup-Boom in Berlin, ein Zeitalter, in dem sich Anbieter mit neuen Entwicklungen nur so übertrumpfen, die uns das Leben erleichtern. Juchee! Gesagt haben will ich deswegen mal nichts. Aber ein paar Fragen hätte ich.

Es steht außer Frage, dass das große Wachstum im App-Markt zum Teil einem Hype geschuldet ist. Doch selbst wenn das große App-Sterben bald einsetzen sollte: Würden die Nutzer es überhaupt merken?

Ich behaupte, dass die Mehrzahl der 500.000 Apps den meisten Nutzern vollkommen unbekannt ist. Bekannt ist, was in den Charts oder bestenfalls in den Kategorien auf den ersten 25 bis 100 Plätzen steht (je nach Interesse der Nutzer). Würden also von heute auf morgen 400.000 der 500.000 Apps verschwinden, würde es vielen vermutlich erstmal gar nicht auffallen, sofern nicht die Charts-Apps betroffen sind.

Und damit sind wir bei der darüber hinaus gehenden Frage: Für wen wäre ein (begrenztes) App-Sterben eigentlich ein Problem?

via Beginnt 2012 das große App-Sterben? | Basic Thinking.

iPad 3-Vorstellung am 7. März

Die lange erwartete Vorstellung des dritten iPads – wie genau es auch immer heißen mag – steht unmittelbar bevor. Apple hat heute für Mittwoch, 7. März, eine Keynote im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco angekündigt. Die Einladung mit dem Slogan “We have something you really have to see. And touch” zeigt eindeutig ein iPad. Neben dem neuen Gerät wird auch iOS-Version 5.1 im finalen Stadium erwartet.

Was bringt dieses neue iPad? Als gesetzt darf vermutlich die höhere Auflösung des Displays angesehen werden. Unklar ist noch, ob der Prozessor weiterhin mit zwei oder gar mit vier Kernen bestückt sein wird. In der freien Wildbahn wurden angeblich beide Varianten gesehen.

Doch reichen ein besseres Display und ein stärkerer Prozessor tatsächlich aus, um wieder massenhaft Käufer zu mobilisieren? Sollte sich das Gerücht bewahrheiten, dass auch die Preise für das Gerät steigen werden, wird Apple wohl noch etwas mehr präsentieren müssen.

It’s on: Apples iPad-Event steigt am 07. März! – Flo’s Weblog | Apple News and more….

Apple und die Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen in den asiatischen Fabriken der Elektronikhersteller sind in der Vergangenheit immer wieder Thema gewesen. Besonders, wenn zum Beispiel im Falle Apples jährlich von Rekordgewinnen zu lesen ist, kommt schnell die Frage auf, ob die Produktion wirklich in Billiglohn-Ländern stattfinden muss und wie dort die Arbeitsbedingungen aussehen.

Apple geht mit dieser Thematik mittlerweile sehr offensiv um. Zum einen war vor einiger Zeit zu lesen, dass die Entscheidung für Fabriken in China nicht nur der Kosten gewesen getroffen wurde. Es gehe dem Konzern auch um die Flexibilität, die alleine wegen der Bevölkerungszahl in China weitaus höher sei als in den USA.

Zum anderen hat Apple jetzt ein Team des Fernsehsenders ABC in seine Fabriken gelassen. Der Bericht, der jetzt gelaufen ist, soll – so ist zu lesen – nicht wirklich viel Neues enthalten. Grundsätzlich ist es jedoch begrüßenswert, dass Apple als einer von wenigen Konzernen überhaupt das Thema Arbeitsbedingungen aufgreift. “The Verge” hat außerdem einige interessante Daten zusammen gestellt:

It takes 141 steps to make an iPhone, and the devices are essentially all handmade

It takes five days and 325 hands to make a single iPad

Foxconn produces 300k iPad camera modules per day

Foxconn workers pay for their own food — about $.70 per meal, and work 12 hour shifts

Workers who live in the dorms sleep six to eight a room, and pay $17.50 a month to do so

Workers make $1.78 an hour

New employees at Foxconn undergo three days of training and “team building” exercises before they begin

The FLA (which Apple brought in to audit Foxconn) is interested in whether or not workers will look up at visitors in a factory — if they’ll be “willing to look at curiosities”

Apple paid $250,000 to join the FLA, and is paying for its audit

Louis Woo, when asked if he would accept Apple demanding double pay for employees replied “Why not?”

via What we learned from the ‘Nightline’ report on Foxconn factories | The Verge.

Mountain Lion: Die iOS-ifikation von Mac OS X

Apple hat heute überraschend die nächste große Version von Mac OS X vorgestellt. Mountain Lion (10.8.) setzt den mit Lion eingeschlagenen Weg fort, Funktionen und Apps des mobilen Betriebssystem iOS auf Notebooks und stationäre Computer zu übertragen. Entwickler kommen schon jetzt in den Genuss der Betaversion. Das finale Release soll im Spätsommer im Mac App Store verfügbar sein.

Amüsant ist an der heutigen Pressemitteilung vor allem, dass es Apple mitten im iPad-Spekulationsfieber gelungen ist, die Fachwelt zu überraschen. Zwar waren namhafte Blogger schon vor Tagen ins Vertrauen gezogen worden, doch gerade deshalb durften und wollten sie nicht vorab über Mountain Lion berichten. In diesem Zusammenhang ist es auch interessant, dass Apple nicht den Weg einer Pressekonferenz wählte, sondern dieses Update sozusagen “auf dem kleinen Dienstweg” bekannt machte. Wie das genau verlief, ist bei Daring Fireball nachzulesen.

Was aber soll man vom Berglöwen halten? Ein Urteil darüber ist sicherlich verfrüht, doch muss man schon den Hut davor ziehen, dass Apple trotz aller Kritik an Lion den Weg, iOS und Mac OS zu vereinen, weiter beschreitet. War Lion vor allem ein Übernehmen der Steuerungsfunktionen, geht Mountain Lion einen großen Schritt weiter, indem es Althergebrachtes durch Apps aus der iOS-Welt ersetzt. Das ist ein radikaler Schritt, der mit Risiken behaftet ist.

Auf den ersten Blick erscheint es naheliegend, Apps wie Notes, Game Center, AirPlay Mirroring und Reminder auch auf den Mac zu bringen. Wie bei Lion muss sich das Ganze aber erst noch im täglichen Gebrauch als wirklich sinnvoll erweisen.

Hier das Promo-Video, das Apple veröffentlicht hat:

Und hier die Pressemitteilung in Auszügen:

Apple hat heute eine Entwickler-Vorschau von OS X Mountain Lion herausgegeben. Die neunte große Version des weltweit fortschrittlichsten Betriebssystems bringt beliebte Apps und Eigenschaften vom iPad auf den Mac und beschleunigt das Tempo der Innovationskraft von OS X. Mountain Lion führt sowohl Messages, Notes, Reminders und Game Center als auch Notification Center, Share Sheets, Twitter-Integration und AirPlay-Mirroring auf dem Mac ein. Mountain Lion ist die erste Version von OS X, die im Hinblick auf iCloud konzipiert ist und auf ein einfaches Set-Up und eine einfache Integration von Apps abzielt. Mit der Entwickler-Vorschau von Mountain Lion wird außerdem Gatekeeper vorgestellt, eine revolutionäre Sicherheitsfunktion, die dabei hilft sich vor schadhafter Software zu schützen, in dem es dem Anwender die vollständige Kontrolle darüber gibt, welche Apps auf dem Mac installiert sind. Die Entwickler-Vorschau von Mountain Lion ist ab heute für Mitglieder des Mac Developer Program verfügbar. Mac Anwender werden ab dem Spätsommer 2012 über den Mac App Store auf Mountain Lion aktualisieren können.

“Der Mac ist sehr erfolgreich, wächst nun schon seit 23 Quartalen kontinuierlich schneller als der PC und mit Mountain Lion werden die Dinge sogar noch besser,” sagt Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Product Marketing von Apple. “Die Entwickler-Vorschau von Mountain Lion erscheint gerade einmal sieben Monate nach der unglaublich erfolgreichen Einführung von Lion und unterstreicht das rasante Tempo bei der Entwicklung des weltweit fortschrittlichsten Betriebssystems für Personal Computer.”

Die Entwickler-Vorschau von Mountain Lion verfügt über die vollständig neue Messages-App, die iChat ersetzt und es ermöglicht, unbegrenzt Nachrichten, qualitativ hochwertige Fotos und Videos direkt von einem Mac zu einem anderen Mac oder einem iOS-Gerät zu senden. Messages wird auch weiterhin AIM, Jabber, Yahoo! Messenger und Google Talk unterstützen. Ab heute können Anwender eine Beta-Version von Messages unter www.apple.com herunterladen. Die finale Version wird mit Mountain Lion verfügbar sein. Reminders und Notes helfen dabei eigene Aufgaben über alle Geräte hinweg zu erstellen und zu verfolgen. Game Center ermöglicht das Spielerlebnis auf dem Mac zu individualisieren, neue Spiele zu entdecken und Freunde zu Multiplayer-Spielen in Echtzeit herauszufordern, ganz unabhängig davon ob sie Mac, iPhone, iPad oder iPod touch haben.

Mountain Lion zeigt Benachrichtigungen in eleganter neuer Art und Weise an und Notification Center ermöglicht einfachen Zugriff auf Hinweismeldungen aus Mail, Calendar, Messages und Reminders, zu System-Updates sowie aus Apps von Drittherstellern. Share Sheets erleichtert systemübergreifend das Teilen von Links, Fotos und Videos, welche direkt aus Apps von Apple oder Drittanbietern stammen. Twitter ist voll und ganz in Mountain Lion integriert, sodass nach einmaliger Anmeldung, direkt aus Safari, Quick Look, Photo Booth, Vorschau und Apps von Drittanbietern getwittert werden kann. Mountain Lion führt außerdem AirPlay-Mirroring ein, ein einfacher Weg um drahtlos einen sicheren 720p-Videostream von dem, was auf dem Mac ist, mit Hilfe von Apple TV an einen HD TV zu senden.

Über 100 Millionen Anwender haben iCloud-Accounts und mit Mountain Lion wird es einfacher als jemals zuvor iCloud einzurichten und auf Dokumente über alle Endgeräte hinweg zuzugreifen. Mountain Lion nutzt die Apple-ID um automatisch Contacts, Mail, Calendar, Messages, FaceTime und Find My Mac zu konfigurieren. Das neue iCloud Documents schickt sämtliche Änderungen auf alle Endgeräte, sodass Dokumente immer auf dem aktuellen Stand sind. Außerdem hilft eine neue Schnittstelle Entwicklern dabei, dokumentbasierte Apps mit iCloud kompatibel zu machen.

Gatekeeper ist eine revolutionäre neue Sicherheitsfunktion, die dem Anwender Kontrolle darüber verschafft, welche Apps auf den Mac heruntergeladen und installiert werden können. Es besteht die Auswahlmöglichkeit Apps aus jeglicher Quelle zu laden, so wie man das heute auf dem Mac macht, oder die sicherere Standardeinstellung zu nutzen, um Apps aus dem Mac App Store zusammen mit Apps von Entwicklern, die eine persönliche Entwickler-ID haben, zu laden. Für ein Höchstmaß an Sicherheit kann Gatekeeper so eingestellt werden, dass einzig der Download und die Installation von Anwendungen aus dem Mac App Store erlaubt wird.

Die plötzliche Ankündigung ist ein großes Diskussionsthema in der Apple-Welt, unter anderem auch im Techfacts Apple Forum.

Die vollständige Pressemitteilung:
http://www.apple.com/de/pr/library/2012/02/16Apple-Releases-OS-X-Mountain-Lion-Developer-Preview-with-Over-100-New-Features.html 

Kurz notiert: Photoshop CS6, Tim Cook, Kontaktdaten in iOS

Die Adressbücher von iOS-Nutzern sollen besser geschützt werden. Adobe präsentiert eine absolut faszinierende neue Funktion in Photoshop CS6, mit der sich Personen und Gegenstände spurlos in Bildern verschieben lassen. Und Apple-Chef Tim Cook sorgte für Aufsehen mit einer Rede auf einer Technologiekonferenz. Die Neuigkeiten in Kürze:

  • Content Aware Move in Photoshop CS6: Der Name klingt kompliziert, doch die Funktion ist kinderleicht zu bedienen und das ist fast schon beängstigend, wenn man bedenkt, wie leicht künftig Bilder manipuliert werden können. Adobe hat in einem YouTube-Video eine neue Funktion vorgestellt, mit der sich Bildteile verschieben lassen, ohne dass dies dem Bild später anzusehen ist. Der Hintergrund wird dabei im Stile der bereits in CS5 vorhandenen Content-Aware-Fill-Funktion ersetzt.
  • Rede von Apple-Chef Tim Cook: Anders als Steve Jobs ist sein Nachfolger Tim Cook in der Öffentlichkeit präsenter. Auf der Goldman Sachs Technology Conference sprach er jetzt über Themen wie Apples Preispolitik, die Arbeitsbedingungen bei Apples Zulieferern und darüber, dass das Apple TV ein Hobby bleibt. T3n hat die wesentlichen Punkte zusammengefasst. Flo’s Weblog ebenso.
  • iOS-Kontaktdaten werden besser geschützt: Nachdem sich das soziale Netzwerk Path “versehentlich” mit seiner App in den Adressbüchern von iOS-Nutzern bedient hat, will Apple den Schutz der Kontaktdaten verbessern. 9to5Mac berichtet, dass in einem künftigen Softwareupdate ein neuer Sicherheitsmechanismus implementiert werden soll. Gleichwohl verstoße das Abgreifen der Daten schon jetzt die geltenden Regeln für App-Programmierer.

iPad 3: Was gegen die 8-Zoll-Variante spricht

Der Nachfolger des iPad 2 soll gerüchteweise am 7. März vorgestellt werden. Dies berichtet das Blog iMore. Im Gespräch sind ferner die Unterstützung des neuen schnellen Mobilfunkstandards Long Term Evolution (LTE) und eine Art Mini-iPad mit einem 8-Zoll-Display.

Auf den ersten Blick erscheint es naheliegend, gegen Amazon Kindle Fire und Samsung Galaxy Note ein Mini-iPad ins Rennen zu schicken. Durch eine höhere Auflösung des kleinen Displays – so war in einem Blogbeitrag zu lesen – müssten die User Interfaces der iPad-Apps auch gar nicht angepasst werden.

Doch das ist ein Trugschluss: iPad-Apps sind optimiert für das Original-iPad. Ein optimales Benutzererlebnis gibt es nur bei dieser Gerätegröße. Die Appdarstellung zu verkleinern, würde die Bedienung erheblich erschweren. Am Ende liefe es dann doch auf eine dritte Displaygröße hinaus, die Entwickler unterstützen müssten. Und das liefe dem Apple-Grundsatz “Keep it simple” zuwider.

Meines Erachtens sind die Gerätegrößen des iPads und des iPhones ideal gewählt. Die Apple-Ingenieure haben sich etwas dabei gedacht, sie auszuwählen. Davon abzuweichen, um einen Nischenmarkt zu besetzen, ist nicht der Stil Apples – zumindest nicht der, für den Steve Jobs stand.

Einer der spannendsten Punkte bei der möglichen iPad 3-Präsentation am 7. März wird die Frage sein, wie weit sich Apple dem Vorbild von Jobs in Zukunft weiterhin verpflichtet fühlt.

Mehr News zum Thema bei Areamobile.de:
Apple iPad 3: Neue Gerüchte über Vorstellung, LTE und 8-Zoll-Variante.

Geek Week 70 und das iPad 3

Schön, dass Geek Week nach kurzer Pause mit einer neuen Folge zurück ist.

In Sachen iPad 3 überschlagen sich ja derzeit die Gerüchte. Außer einem besseren Display und möglicherweise doch einem Doppelkernprozessor gibt es aber wenig Spektakuläres zu berichten. Am Sonntag war vielerorts zu lesen, dass die iPad 2-Bestände schrumpfen. Auch das Apple TV soll knapp werden, weshalb einige Blogger bereits eine Neuauflage mit aktuellem Prozessor und 1080p erwarten. Unwahrscheinlich wäre das nicht, da das Apple TV in vielfacher Hinsicht mit iOS verbunden ist.

Doch genug der Vorrede. Hier die Themen der aktuellen Ausgabe:

G Drive
Google angeblich kurz vor Start eines DropBox-Konkurrenten. Der neue Dienst heißt laut Wall Street Journal “Drive”. Er soll ganz ähnlich wie Dropbox gestrickt sein und den Austausch von Daten via Cloud-Speicher für PC, Smart Phone und Tablet erleichtern.

Sonos-Konkurrenz?
Google arbeitet offenbar an einem “Home Entertainment System”, mit dem sich zuhause in verschiedenen Räumen Musik streamen lässt. Gesteuert würde das Gerät über Android Smart Phones oder Android Tablets.

iPad 3
Apple will das iPad 3 vermutlich in der ersten März-Woche vorstellen. Die Veranstaltung findet wahrscheinlich im “Yerba Buena Center for the Arts” in San Francisco statt, der direkt neben den Moscone Messehallen liegt. Eine Woche später könnte das Gerät mit vermutlich 2048×1536 Retina Display bereits in den Läden sein.

via Folge #70 – Geek-Week-Podcast: Drive, Home Entertainment, iPad 3.

Mac OS X auf ARM-Prozessoren

Seit Ende vergangenen Jahren geistern vermehrt Meldungen durch das Internet, dass Apple einen erneuten Prozessorwechsel planen könnte. Dieses Mal sollen die Intel-Prozessoren durch ARM-Chips ersetzt werden. Neue Nahrung haben die Gerüchte durch eine Bachelor-Arbeit erhalten, in der ein solches ARM-Projekt detailliert beschrieben wird.

Dass die ARM-Chips aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften eine Faszination auf die IT-Hersteller ausüben, steht außer Frage. Nicht ohne Grund dominieren die Prozessoren die Welt der mobilen Geräte. Selbst Microsoft will sich mit Windows 8 der ARM-Welt nicht mehr versperren. Entsprechend wird es für möglich gehalten, dass auch Apple sein Desktop-Betriebssystem künftig für ARM-Chips anbieten könnte, zumal es Geräte wie das MacBook Air gibt, die in ihrer Charakteristik irgendwo zwischen mobilen Geräten und dem klassischen Desktop/Notebook stehen.

Die Bachelor-Arbeit von Tristan Schaap, der als Praktikant bei Apple gearbeitet hat, zeigt einige technische Schwierigkeiten auf, die – bei entsprechendem Willen – jedoch sicher zu überwinden wären.

Entscheidender ist hingegen die Frage, ob Apple das nötige Know-how nicht längst besitzt oder mehr noch: Ist Apple nicht sogar mit einer Portierung seines Betriebssystems Wegbereiter für ARM-Prozessoren gewesen? Auf diese Fragestellung weist “The Verge”-Chefredakteur Joshua Topolsky hin. Die ganzen Mutmaßungen machen aus verschiedenen Gründen keinen Sinn, schreibt er. Einer der wichtigsten Gründe sei dabei, dass große Teile von OS X mit iOS längst portiert wurden. OS X läuft also längst auf iPhones, iPads und auf dem iPod Touch.

Ob Mac OS X künftig auf ARM läuft, ist folglich keine Frage des Könnens, sondern des Wollens.

There’s no ‘secret project’ to port OS X to ARM, because it already exists | The Verge.

Audience und das iPhone: Siris kleines Geheimnis

Für viele war die Exklusivität von Siri auf dem iPhone 4S nur ein Marketinggag, um das neue iPhone besser verkaufen zu können. Spätestens als die ersten (illegalen) Portierungen auf dem Vorgänger-iPhone zu sehen waren, sahen sich Kritiker in ihrer Meinung bestätigt.

Doch möglicherweise wurde Apple Unrecht getan. Laut einem Bericht auf Cnet.com soll ein spezieller Geräuschefilter den kleinen Unterschied ausmachen, warum Apple Siri bislang nur auf dem iPhone 4S ausgeliefert wird. Ohne diesen Filter, der im A5-Prozessor stecken soll, würde Siri viel weniger verstehen. Hersteller des Filters ist dem Bericht zufolge eine Start-Up-Firma namens Audience.

Sollte der Filter tatsächlich das Zünglein an der Waage sein, dürfte die von vielen erhoffte Abwärtskompatibilität Siris ein Traum bleiben. Da der A5-Prozessor aber wohl auch im nächsten iPad stecken wird, ist es wahrscheinlich, dass Siri zumindest in diese Richtung erweitert wird.

Wohin die Reise der intelligenten Spracherkennung geht, ist ohnehin noch schwer abzusehen. Nach wie vor hat die Software Betastatus und kann in ihrer deutschen Version bei weitem nicht so viel, wie in der amerikanischen Fassung. Selbst der vorhandene Funktionsumfang streikt unerklärlicherweise mancherorts: Wetterabfragen für Wilhelmshaven bleiben nach wie vor unbeantwortet.

Der vollständige Cnet-Bericht ist hier zu finden.