Erhellend? Die ScreenBar Monitor LED-Schreibtischlampe von BenQ im Test

Mit der BenQ ScreenBar Monitor Schreibtischlampe spart man Platz auf dem Schreibtisch. Und augenfreundlicher soll das Ganze auch noch sein. Hält das 99-Euro-Gerät, was es verspricht?

Am Licht wird gerne gespart. Und das obwohl mit den energiesparenden und langlebigen LED-Leuchtmitteln Licht heute im Betrieb wirklich kein Kostenfaktor mehr ist: Weder auf der Stromrechnung noch bei den Ersatzteilen. Trotzdem erlebt man ungewöhnlich viele Zeitgenossen, die im Dunkeln tappen, angeleuchtet lediglich durch den Schein eines Monitors.

Wem das Licht hingegen etwas wert ist, der dürfte vielleicht an der ScreenBar Monitor Schreibtischlampe von BenQ Gefallen finden. BenQ? Genau, jener Hersteller von Monitoren, der sich schon vor Jahren durch preisgünstige und qualitativ gute Geräte einen Namen machte.

Stolzer Preis

Mit einer Aufstecklampe für den Bildschirm bietet die Firma aus Taiwan nun auch Zubehör an. Für den recht stolzen Preis von 99 Euro gibt es eine röhrenförmige LED-Lampe, die mittels eines soliden Clips einfach auf den Bildschirm aufgesteckt wird. Die Stromversorgung kommt aus dem USB-Anschluss des Computers.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Wer seine Schreibtischlampe auf dem Bildschirm hat, spart Platz für Standfuss oder Befestigung einer konventionellen Lampe. Die USB-Stromversorgung erübrigt den Steckdosenplatz – sofern der Strom aus der USB-Buchse ausreicht. BenQ geht aber noch weiter: Der Abstrahlwinkel der Lampe sei so gewählt, dass der Platz vor dem Monitor gut ausgeleuchtet wird, nicht aber der Bildschirm selbst, so dass es zu unangenehmen Reflektionen kommt. Zusätzlich gibt es eine Art Automatik in der Lampe, die die Lichtstärke entsprechend des Umgebungslichts auf bis zu 1000 Lux hochschraubt. Das soll augenschonend sein.

So schlägt sich die Lampe im Test

In unserem Test können wir viele Vorteile bestätigen: Der Aufbau ist schnell und einfach erledigt. Bei der Stromversorgung gibt es allerdings Probleme: Die Lampe reagiert recht empfindlich darauf, wenn sie erkennt, dass die Energie möglicherweise nicht ausreicht. Dann schaltet sie sich aus und eine LED blinkt. Im Handbuch heißt es dazu, man möge das beigelegte USB-Kabel nutzen. In unserem Falle war das der Fall. Per Steckdosenadapter kann man der Lampe helfen. Problematisch ist hier nur das kurze Kabel.

Das Licht der Lampe ist sehr angenehm und kann manuell auch ins Warme oder Kalte geändert werden. Computer, deren Bildschirme sich automatisch der Umgebung anpassen, können allerdings etwas empfindlich auf das zusätzliche Licht reagieren. Hier ist etwas Feingefühl nötig, um die Lampe so zu drehen, dass sie den Sensor nicht irritiert.

Das Vorfeld des Monitors ist gut ausgeleuchtet. Dokumente und anderes sind gut lesbar. Als Nutzer wird man ebenso wenig geblendet wie es auch keine störenden Reflektionen auf dem Bildschirm gibt. Wer jedoch links oder rechts vom Monitor auch noch Licht für den Schreibtisch benötigt, muss möglicherweise doch in eine zusätzliche Lampe investieren. So weit reicht das Licht nicht.

Was fehlt

Schön wäre gewesen, wenn die Lampe auch vom Computer oder per Smart Home steuerbar wäre. Aber wie schreibt der Hersteller in seiner Beschreibung? “Weniger ist mehr.”

Fazit: Uns geht ein Licht auf

Insgesamt gefallen Idee und Umsetzung der Monitorlampe. Lediglich am hohen Preis könnte man sich stören, aber hier lässt sich BenQ die gute Idee halt einfach auch gut bezahlen. Wir werden die Lampe auf jeden Fall weiterhin einsetzen.

Zahlen, Daten, Fakten

Gewicht0.53kg 
LeuchtmittelBi-color LED 
Farbwiedergabeindex> 87 
Lichtleistung2700K: 300lm  6500K: 320lm 
Beleuchtungsstärke1,000 Lux 
Farbetemperatur2,700K ~ 6,500K 
Stromverbrauch5W (Maximum) 
MaterialienAluminiumlegierung, Zinklegierung und technische Kunststoffe 
Produktabmessungen450 x 90 x 92 mm 
HerstellerlandTaiwan 

Amazon-Link: Hier kann die Lampe u.a. erworben werden

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